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01.11.2018 | Schwerpunkt: Immunpathologie | Ausgabe 6/2018

Der Pathologe 6/2018

Der prädiktive Wert der PD-L1-Diagnostik

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 6/2018
Autor:
Prof. Dr. H.-U. Schildhaus
Wichtige Hinweise

Schwerpunktherausgeber

W. Roth, Mainz

Zusammenfassung

Immunonkologische Therapien sind mittlerweile Standardbehandlungen für mehrere Tumorentitäten geworden. Viele weitere Indikationen werden zurzeit in klinischen Therapiestudien erforscht. Unter mehreren Biomarkern, wie z. B. Mikrosatelliteninstabilität oder Tumormutationslast, hat sich die Bestimmung der PD-L1(„programmed cell death ligand 1“)-Expression im Tumorgewebe bislang am stärksten in der klinischen Anwendung etabliert. Die PD-L1-Immunhistochemie ist ein obligatorischer prädiktiver Biomarker für bestimmte immunonkologische Behandlungskonzepte beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom, bei Urothelkarzinomen und Kopf-Hals-Karzinomen. Es ist zu erwarten, dass in naher Zukunft weitere Therapien bei Magen- oder Zervix-Karzinomen auch in Europa zugelassen werden, die ebenfalls eine PD-L1-Testung erforderlich machen. Außerdem kann die PD-L1-Bestimmung als fakultativer Biomarker für klinische Entscheidungen hilfreich sein. Die PD-L1-Testung erfordert eine sensitive Immunfärbung über einen breiten dynamischen Bereich mit geeigneten Primärantikörpern und abgestimmten Färbeprotokollen. Für die Auswahl des Untersuchungsmaterials sowie für die Validierung und die fortlaufende Qualitätskontrolle der Färbung sind hohe Standards anzulegen. Die Auswertung erfolgt nach verschiedenen Auswertealgorithmen. Während der TPS („tumor proportion score“) ausschließlich membranäre Färbungen in Tumorzellen bewertet, berücksichtigen CPS („combined positivity score“) und IC-Scoring („immune cell“) auch oder ausschließlich PD-L1-Färbungen in bestimmten Immunzellen. TPS wird vorrangig bei nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen, Melanomen und Karzinomen der Kopf-Hals-Region eingesetzt, CPS und IC-Scoring sind Standarduntersuchungen bei Urothelkarzinomen.

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