Zum Inhalt
Der Nervenarzt

Der strukturdynamische Ansatz

Psychopathologische Herkunft und menschenkundliche Perspektive

  • 01.11.2007
  • Originalien
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hirnstrukturell und hirnfunktionell begründete Entwürfe mit einer Tendenz zur Eliminierung des Subjekts sind für die Psychiatrie der Gegenwart maßgebend geworden. Für den strukturdynamischen Ansatz steht an erster Stelle, bezogen auf die Welt der anderen, die je eigene Innenwelt. Ihr übergeordnet, ist seelische Struktur Voraussetzung von Intentionalität und personaler Identität. Abhängig von den Gerichtetheiten der Struktur waren im psychopathologischen Gebrauch mit den Begriffen Autopraxis, Desaktualisierung und Aktivierung drei Grundfunktionen im Aufbau des psychischen Ganzen unterschieden worden. Ihre Verwendung wird auf menschenkundliche Überlegungen ausgedehnt.
Titel
Der strukturdynamische Ansatz
Psychopathologische Herkunft und menschenkundliche Perspektive
Verfasst von
Prof. (em.) Dr. W. Janzarik
Publikationsdatum
01.11.2007
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Der Nervenarzt / Ausgabe 11/2007
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407
DOI
https://doi.org/10.1007/s00115-007-2320-2
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Frau "erspült" sich ein Kubitaltunnelsyndrom

Beim Abwaschen wurden die Rückenschmerzen jedes Mal unerträglich. Eine 74-Jährige behalf sich mit einem Trick – und erreichte damit, dass ihr nun auch noch der Arm wehtat und die Finger kribbelten.

Wie Chirurgen durch Missgeschicke zu zweiten Opfern werden

Wenn sich in der Medizin verhängnisvolle Komplikationen oder Fehler ereignen, gibt es neben den betroffenen Patienten oft ein zweites Opfer: die behandelnden Ärztinnen oder Ärzte. Eine dafür besonders anfällige Disziplin ist die Chirurgie.

Herzinsuffizienz: Vorsicht bei diesen Medikamenten!

Eine Herzinsuffizienz kann durch bestimmte Medikamentenkombinationen verschlimmert oder auch getriggert werden. Ein internationales Expertengremium hat zusammengefasst, bei welchen Konstellationen erhöhte Vorsicht geboten ist.

Schützt oder schadet die menopausale Hormontherapie vor Demenz?

Ob und wie sich eine menopausale Hormontherapie auf das Demenzrisiko auswirkt, ist seit Jahren umstritten. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse mit Daten von über einer Million Frauen liefert Erkenntnisse und zeigt, warum die Frage noch nicht abschließend beantwortet ist.

Bildnachweise
Schmutziges Geschirr/© Thomas Northcut / Getty Images / iStock, Arzt stützt sich nachdenklich ab/© Wavebreakmedia / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Person sortiert Medikamente/© Przemek Klos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)