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04.09.2018 | Begutachtung | Ausgabe 3/2018

Trauma und Berufskrankheit 3/2018

Der Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz am 19.12.2016

Rechtsmedizinische Aspekte

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 3/2018
Autoren:
PD Dr. C. Buschmann, L. Oesterhelweg, S. Hartwig, L. Backhaus, H. Gauselmann, M. Tsokos
Wichtige Hinweise

Freigabe der ermittlungsführenden Bundesanwaltschaft

Die Freigabe der Bundesanwaltschaft zur Verwendung der rechtsmedizinischen Erkenntnisse aus dem Terroranschlag vom 19.12.2016 in anonymisierter und verblindeter Form für eine wissenschaftliche Publikation liegt vor.

Zusammenfassung

Wir beschreiben und diskutieren den rechtsmedizinischen Einsatz nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidtplatz vor dem historischen Hintergrund des rechtsmedizinischen Bereitschaftsdienstes, die Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden und die Verletzungsmuster der Verstorbenen. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass nach stumpfen Trauma äußerliche Verletzungen häufig nicht erkennbar sind (sog, Casper-Zeichen), was Rettungskräfte in falscher Sicherheit wiegen könnte oder – wie am Breitscheidtplatz geschehen – durch das akute Versterben scheinbar zunächst unverletzter Patient zu einer Irritation bzw. sogar Traumatisierung der Helfer führen kann.

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