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01.06.2012 | Originalarbeit | Ausgabe 2/2012

Forum der Psychoanalyse 2/2012

Der Weg der Psychoanalyse nach Japan

Zeitschrift:
Forum der Psychoanalyse > Ausgabe 2/2012
Autor:
Prof. Dr. Shigeyuki Mori
Wichtige Hinweise
Vortrag bei der Jahrestagung der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in München, 24.05.2008. Übersetzung aus dem Englischen von Wolf Kohl und Michael Ermann, München.
Die Münchener Tagung stand unter dem Thema „Psychoanalyse im Zeichen der Globalisierung“.
Erstveröffentlichung in modifizierter Fassung: Mori S (2011) Globalization and the importation of psychoanalysis into Japan. In: Loewenberg P, Thompson NL (Hrsg) 100 years of the IPA: the centenary history of the International Psychoanalytical Association 1910–2010. Evolution and change.
The International Psychoanalytical Association, London, S 390–401. Wir danken Herausgebern und Verlag für die freundliche Abdruckgenehmigung.

Zusammenfassung

Die Etablierung der Psychoanalyse in Japan war eine Konsequenz aus der Öffnung des Landes gegenüber dem Einfluss des Westens durch die Meiji-Restitution von 1868. Dadurch fand westliches psychologisches Denken auch in Japan Verbreitung. Auf dieser Basis entwickelte die Psychoanalyse sich durch persönliche Erfahrungen und Kontakte Einzelner. Sie fand in die Kreise von Intellektuellen Eingang und etablierte sich schließlich in der Psychiatrie. Mit der Gründung von zwei psychoanalytischen Gesellschaften, eine für Analytiker und eine, in die auch Laien Zugang hatten, fand sie eine eigenwillige Organisationsstruktur.
Der „japanische Weg“ der Psychoanalyse ist einerseits durch die Auseinandersetzung mit dem Buddhismus gekennzeichnet, andererseits durch eigenständige Anwendungen, die eine gewisse Reserve der japanischen Gesellschaft gegenüber dem „Standardverfahren“ spiegeln. Dadurch bringt die Psychoanalyse in Japan eine Vielfalt in den internationalen Diskurs ein, der dem gegenwärtigen Trend zur allgemeinen Homogenisierung entgegenwirkt.

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