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01.06.2010 | Berufspolitisches Forum | Ausgabe 6/2010

Der Unfallchirurg 6/2010

Der Weg zum Unfallchirurgen

Situationsanalyse und Konzepte zur Nachwuchsförderung in der Unfallchirurgie im Umfeld des neuen gemeinsamen Fachs Orthopädie/Unfallchirurgie – Teil I

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 6/2010
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. T. Mittlmeier, F. Bonnaire, P.A. Grützner, H. Lill, G. Matthes, A. Prokop, J. Seifert, C. Voigt, F. Walcher, C. Wölfl , H. Siebert
Wichtige Hinweise
Eine Bestandsaufnahme aus der Sicht des Nichtständigen Beirats (NSB), des Jungen Forums, des Grundsatz- und Bildungsausschusses der DGU, der AG Lehre der DGOU und des Generalsekretärs im Wesentlichen als ein Resultat der Klausurtagung Reisensburg II vom 02.–04.09.2009 (Sprecher T. Mittlmeier der dortigen AG Nachwuchsförderung, die übrigen Autoren in alphabetischer Reihenfolge).

Zusammenfassung

Der Nachwuchsmangel in der Medizin, insbesondere in den operativen Fachgebieten, u. a. der Orthopädie und Unfallchirurgie, ist ein allgegenwärtiges und aktuelles Diskussionsthema geworden. Neben gesellschafts- und gesundheitspolitischen Ursachen wird den großen operativen Disziplinen ein Attraktivitätsproblem bescheinigt, das zum einen in der starken Arbeitsbelastung sowie ungünstigen Dienstzeiten – insbesondere in Fächern mit hohem Notfallaufkommen wie in der Unfallchirurgie – zum anderen in der mangelnden Strukturierung und Kalkulierbarkeit der Weiterbildung begründet ist. Zur Abwendung eines Versorgungsengpasses durch den drohenden Nachwuchsmangel muss eine Reihe struktureller und inhaltlicher Maßnahmen zur Optimierung der Lehre, Aus- und Weiterbildung erfolgen. Im vorliegenden Artikel werden aufgrund der zahlreichen Facetten der Thematik die Analyse und Empfehlungen zum Vorgehen zeitlich orientiert zunächst im ersten Teil auf die Periode bis zur Wahl des speziellen Weiterbildungsfachs beschränkt.
Für ein fundamentales Verständnis und das Interesse für das Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Unfallchirurgie kann der Grundstein bereits in der Phase vor dem Studium gelegt werden. Im Studium gilt es, die traditionellen Strukturen im Rahmen der aktuell gültigen Approbationsordnung kreativ umzugestalten und den besonderen Reiz des Zusammenspiels praktischer Fähigkeiten und theoretischem Wissen für die verbesserte Wahrnehmung unseres Fachs herauszuarbeiten. Dies betrifft gleichermaßen Veranstaltungen in der Vorklinik (Klinikerseminare) als auch curriculare Praktika des klinischen Studienabschnitts (Querschnittsbereich Notfallmedizin, Blockpraktikum Chirurgie) mit praxisorientierten Kursen (Nahtkurs, TEAM-Training) in sog. SkillsLabs. Darüber hinaus gehende extracurriculare Wahlangebote (AO-Kurs, Doktorandenseminare), ggf. unter Generierung eines Mentorenkonzepts, können das Fach entsprechend darstellen. Eine gleichermaßen inhaltliche wie strukturelle Qualitätsverbesserung des Praktischen Jahres erscheint unabdingbar für eine Stimmungsumkehr der Studierenden. Gemeinsam mit den aktuellen Angeboten der Fachgesellschaft für Studierende, wie der strukturierten Begleitung auf dem Jahreskongress, Stipendien und der inaugurierten „summer school“, können diese Optionen den Rahmen für eine umfassende Information des Studierenden und Anreiz für einen Übergang in die Weiterbildungsphase unseres Fachs bieten.

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