Zum Inhalt
Die Dermatologie

Intensivpflichtige Hauterkrankungen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Ein nicht unwesentliches Spektrum von Dermatosen kann eine intensivpflichtige Behandlung erfordern. Das frühzeitige Erkennen dieser Erkrankungsverläufe stellt für den Kliniker eine Herausforderung dar; gleichzeitig ist dies aber therapieentscheidend und prognosebestimmend. Schwerpunkt dieser Übersicht sind Hauterkrankungen, die per se intensivpflichtig sind oder mit einem hohen Risiko einhergehen, intensivpflichtig zu werden. Besprochen werden schwere Arzneimittelreaktionen („drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms“, DRESS; Stevens-Johnson-Syndrom/toxisch-epidermale Nekrolyse, SJS/TEN); akute Graft-versus-Host-Erkrankung, aGvHD, der Haut nach allogener Stammzelltransplantation; Infektionen („staphylococcal scalded skin syndrome“, SSSS); toxisches Schocksyndrom, TSS; nekrotisierende Fasziitis, NF, und erworbene Purpura fulminans (PF) im Rahmen vaskulärer Erkrankungen. Ein Fokus liegt auf dem Erkennen relevanter klinischer Zeichen. Es erfolgen Hinweise zu Diagnostik und Therapie. Wichtige Differenzialdiagnosen werden herausgearbeitet.
Titel
Intensivpflichtige Hauterkrankungen
Verfasst von
Dr. med. Christiane Marks
Eugen Widmeier
Reinhard Marks
Sylvia Kardaun
Publikationsdatum
24.03.2025
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Dermatologie (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Dermatologie

Mehr molekulare Diagnostik bei Krebs ist nicht immer besser

Neue molekularpathologische Methoden erhöhen die diagnostische Sensitivität bei Tumorerkrankungen. Aber verfeinert ein stetiges Mehr an molekularer Diagnostik auch die therapeutische Präzision? Diese Frage wurde im Rahmen des Deutschen Krebskongresses (DKK) 2026 in Berlin diskutiert. 

Nutzen von Dupilumab bei chronischer spontaner Urtikaria bestätigt

Für Patienten und Patientinnen mit chronischer spontaner Urtikaria, die trotz H1-Antihistaminika symptomatisch bleiben, könnte Dupilumab eine weitere Behandlungsoption darstellen. Die Wirksamkeit des Il-4/13-Inhibitors ist jetzt durch eine zweite Phase-3-Studie belegt.

Warum suizidgefährdete Ärztinnen und Ärzte keine Hilfe suchen

Gedanken an eine Selbsttötung gehen Ärztinnen und Ärzten vergleichsweise häufig durch den Kopf. Hilfe wäre möglich, wird aber selten gesucht. Warum eigentlich?

Elektronische Heilberufsausweise: Kartenaustausch jetzt beauftragen

Ärzte und Psychotherapeuten mit einem neuen Heilberufsausweis der Generation 2.1 müssen diesen jetzt mitunter nochmals tauschen. Die KBV appelliert an die Betroffenen, der Aufforderung ihres Anbieters nachzukommen und umgehend eine Austauschkarte zu beantragen.

Update Dermatologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, 3D Illustration einer DNA Sequenzierung/© undefined / Getty Images / iStock, Junge Frau in Krankenhaus-Kleidung/© gpointstudio / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)