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04.11.2021 | Dermatologische Diagnostik | Leitthema | Ausgabe 12/2021

Der Hautarzt 12/2021

Optoakustische Bildgebung – innovative Bildgebungsverfahren auf dem Vormarsch

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 12/2021
Autoren:
Dr. med. T. Nau, S. Schneider, J. Aguirre, V. Ntziachristos, T. Biedermann, U. Darsow
Wichtige Hinweise
Die Autoren T. Nau und S. Schneider haben zu gleichen Teilen zum Manuskript beigetragen.
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Zusammenfassung

Die optoakustische Bildgebung (OAB) hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Mittels teils gepulsten Lichts in verschiedenen Wellenlängen werden unterschiedliche Farbträger (Chromophore) zur Bildung von Schallwellen angeregt. Diese werden von den neu entwickelten Systemen detektiert und mittels verschiedener Algorithmen in dreidimensionale Bilder umgewandelt. Die Technik zeichnet sich durch ein gutes Verhältnis von Kontrast und Eindringtiefe aus und kann aufgrund ihrer Skalierbarkeit makro-, meso- und mikroskopische Bilder erzeugen. Die optoakustische Makroskopie bestrahlt das zu untersuchende Areal breit mit Laserlicht. Hierdurch können Abbildungen mit hoher Eindringtiefe erzeugt werden, jedoch lediglich mit einer mittleren Auflösung. Klinisch interessante Anwendungsfelder sind z. B. die Ergebnisse von ex-vivo untersuchten Sentinellymphknoten mittels makroskopischer Optoakustik. Aufgrund der Fähigkeit der OAB Melanin darzustellen zeigte sich eine bisherigen bildgebenden Methoden, jedoch nicht der Histologie überlegene Detektionsrate für Metastasen. Die Fähigkeit, mit einer guten Auflösung dermale und epidermale Strukturen, besonders Gefäße, darzustellen, macht sich die optoakustische Mesoskopie bei der Untersuchung entzündlicher Hauterkrankungen zunutze und könnte künftig zur Überprüfung des Therapieerfolges, z. B. durch Biologika bei Psoriasis vulgaris oder dem atopischen Ekzem, beitragen. Die bisher v. a. auf präklinische In-vivo-Forschung beschränkte optoakustische Mikroskopie könnte künftig zur Detektion noch feinerer Gefäßstrukturen und deren Veränderungen verwendet werden. Die klinischen Möglichkeiten der OAB scheinen bisher sehr großen Nutzen bieten zu können und sind ein aktuell stark untersuchtes Forschungsfeld.

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