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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 2025
12. - 16. November 2025 | Berlin
Wie entscheiden Sie bei unklarer Notwendigkeit einer Lyse beim Schlaganfall? Was ist zu beachten, wenn Frauen mit Multipler Sklerose einen Kinderwunsch haben? Wie lässt sich ein Anfall bei Status epilepticus verkürzen und wann greift man ein, um die Prognose zu verbessern? Antworten auf diese Fragen bot der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). Unsere Berichterstattung aus Berlin finden Sie in diesem Kongress-Dossier.
Nach den neuen McDonald-Kriterien zur Diagnostik der Multiplen Sklerose gilt der Sehnerv erstmals als mögliche Lokalisation für das Kriterium der örtlichen Dissemination entzündlicher Läsionen. Diese Änderung trägt erheblich zur erhöhten Sensitivität der neuen Kriterien bei der Erstdiagnose bei.
Die Atrophie der bei der spinozerebellären Ataxie Typ 3 betroffenen Hirnregionen folgt einem spezifischen Muster. Eine auf dieser Grundlage mithilfe von maschinellem Lernen entwickelte Stadieneinteilung erlaubt eine präzisere Stratifizierung von Studienpopulationen und könnte ein Türöffner für neue Therapien sein.
Erwachsene mit spinaler Muskelatrophie (SMA) sprechen unterschiedlich gut auf die derzeit verfügbaren krankheitsmodifizierenden Therapien an. Um höhere Effektstärken und Ansprechraten zu erreichen, erscheinen derzeit drei Strategien besonders vielversprechend.
Eine Mischung aus chronischer Fatigue und Fibromyalgie – das Post-Lyme-Syndrom ist schwer zu fassen. Eines ist jedoch nach vielen Studien klar: Es beruht nicht auf einer chronischen Infektion. Antibiotika nützen den Betroffenen daher nichts.
Lyse bei Schlaganfall, ja oder nein? Nicht immer ist das eine eindeutige Entscheidung. Eine Kollegin stellte auf dem DGN-Kongress einige Grenzfälle vor.
Nach einer FSME-Virus-Infektion mit ZNS-Beteiligung kommt es häufig zu monatelang anhaltenden kognitiven Einschränkungen. Das trifft auch auf jüngere Patientinnen und Patienten und auf nur von milder ZNS-Erkrankung Betroffene zu.
Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung, kognitives Training und erholsamer Schlaf beeinflussen den Verlauf der Parkinsonkrankheit stark, sowohl in der prodromalen als auch in der klinischen Phase. Die Studie PREVENTION-IN-PD erforscht die Wirkungsweise einer umfassenden Lebensstil-Intervention.
Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) spielt eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie der Migräne, und gegen CGRP oder dessen Rezeptor gerichtete Therapien sind wirksam. Das scheint allerdings nicht auf alle Menschen mit Migräne zuzutreffen. Bei diesen kommt ein anderes Neuropeptid als therapeutischer Angriffspunkt infrage.
Warum bleibt eine Multiple Sklerose bei manchen Erkrankten über lange Zeit stabil und schreitet bei anderen rasch voran? Das könnte unter anderem an bestimmten Merkmalen wie einer fokalen Aktivität liegen. Forschende entdeckten zudem einen neuen Läsionstyp, der offenbar mit einer raschen Progression assoziiert ist.
Es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, deren klinisches Bild dem einer chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIDP) sehr ähneln kann, die aber eine völlig andere Behandlung erfordern. Bevor man eine Non-Response vermutet, sollte man also die Diagnose überprüfen.
Was gilt es zu beachten bei Frauen mit Multipler Sklerose und Kinderwunsch? Auf dem diesjährigen DGN-Kongress wurden u. a. neue Erkenntnisse zur Auswirkung der Reproduktionsmedizin bei MS-Patientinnen sowie bei Schwangeren mit schwerem Verlauf präsentiert.
Die Amyotrophe Lateralsklerose ist klinisch sehr variabel. Einen einheitlichen Konsens, wie die motorischen Phänotypen klassifiziert werden, gab es bisher nicht. Mit der OPM-Klassifikation soll sich das ändern.
Impfen nützt der Gesundheit und Gesellschaft – trotzdem ist in den vergangenen Jahren die Skepsis gegenüber Impfungen gestiegen. Welche Vakzinierungen gerade aus neurologischer Sicht von Bedeutung sind, war Thema beim DGN-Kongress.
Antriebslosigkeit, starker Gewichtsverlust, neurologische Defizite – in solchen Fällen kann sich eine Liquoranalyse auf Borreliose lohnen. Und manchmal führt erst ein hoher CXCL13-Wert zur richtigen Diagnose.
Das „Concussion Awareness Project” kommt in Schulen offenbar gut an: Ein kurzer Lehrgang steigert bei Lehrkräften das Wissen um die Akutversorgung sowie das Return-Management bei Schädelhirntraumata. Und die Schüler lernen, die Vorzüge eines Helms zu schätzen.
Inzwischen erhalten die ersten Alzheimerkranken auch in Deutschland die neuen Antikörpertherapien. Hier bestehen zwar noch große Hürden, auf dem DGN-Kongress eröffneten Experten jedoch pragmatische Wege wie Bluttests zur Vorauswahl und neue Versorgungsmodelle.
Der Biomarker Plasma p-tau217 aus dem Serum unterscheidet Alzheimer-Demenz von anderen Demenzformen und Betroffene von gesunden Personen. Die Zulassung wird für 2026 erwartet und wird für die Praxis relevant sein.
Professor Andreas Steinbrecher von der Neurologischen Klinik am Helios Klinikum Erfurt stellte auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin den Fall eines 55-jährigen Tischlers mit dem Anfangsverdacht auf einen Normaldruckhydrozephalus (NPH) vor.
In der EU sind seit diesem Jahr zwei Antikörper für Menschen mit früher Alzheimer-Erkrankung und Amyloid-Pathologie zugelassen. Zugleich wächst das Wissen um eine Krankheitsverbesserung durch Lebensstilveränderungen. Für wen was und wie in Frage kommt, war Thema beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.
Mehr als die Hälfte aller Schlaganfälle gehen nur mit einem leichten klinischen Syndrom einher. Ob in einem solchen Fall eine intravenöse Thrombolyse angezeigt ist, kann auf Basis der aktuellen Datenlage nicht pauschal beantwortet werden. Eine aktuelle Metaanalyse mahnt eher zur Zurückhaltung.
Wie kann man einen Anfall bei Personen mit Status epilepticus möglichst kurz gestalten und wann muss man eingreifen, um die Prognose zu verbessern? Ein Kollege erläuterte auf dem DGN-Kongress das Vorgehen.
Eine optimale tiefe Hirnstimulation regt bestimmte neuronale Netzwerke im Gehirn an. Diese lassen sich in gewissem Maße auch von außen per Gleichstromstimulation aktivieren. Wer darauf gut anspricht, dem scheint die Hirnstimulation besonders gut zu helfen.
8. – 11. November 2023 | Berlin
Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurden viele Neuerungen besprochen: Beispielsweise wurden eine neue Leitlinie bei der Parkinson-Krankheit und positive Studien über die Behandlung der frühen Alzheimer-Demenz mit Antiköpern vorgestellt. Außerdem in der Diskussion: Wie gelingt es Behandlungsfehler in der neurologischen Notaufnahme zu minimieren und welche zukünftigen neurologischen Versorgungsstrukturen braucht es? Berichte zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Kongressdossier.
Fünf Tage ging die diesjährige Neurowoche und bot wieder spannende Themen: Die Pandemie erlaubte Forschenden Einblicke in die entzündlichen Prozesse neurodegenerativer Erkrankungen und Expertinnen und Experten debattierten über die Indikation von Thrombektomien beim Basilarisverschluss. Außerdem stellt sich bei Komorbiditäten MS-Erkrankter die Frage, wo der Therapiefokus liegen sollte.
Eine vielversprechende kausale Therapieoption bei Parkinson, häufige Kritikpunkte zur neuen S2K-Leitlinie zur Multiplen Sklerose oder Empfehlungen zur Beratung von Patient*innen mit Bewegungsstörungen – zu diesen und weiteren Themen lesen Sie in unserem Dossier zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.