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DGPPN 2016

Highlights

03.12.2016 | Ticstörungen | Nachrichten

Was steckt hinter Suizidversuch und kontrollierbarem Geschrei?

Ein junger Mann hat vor 14 Tagen versucht, sich mit Alkohol und Benzodiazepinen zu suizidieren. Noch bevor Sie den Patienten sehen, hören Sie ihn unartikuliert schreien. Doch als er vor Ihnen steht, wirkt er kontrolliert und unauffällig. Ihre Diagnose?

05.12.2016 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Große Wissenslücken beim Langzeiteinsatz von Antidepressiva

Wann, wie und warum sollten Antidepressiva abgesetzt werden? Eine Zusammenfassung des aktuellen Erkenntnisstands auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress offenbarte erhebliche Wissenslücken.

02.12.2016 | Juristische Aspekte, forensische Psychiatrie | Nachrichten

Stiller Hass: Narzissten und Querulanten dominieren Amoktaten

Amoktäter sind in der Regel schon vor der Tat psychisch auffällig. Das lässt sich zur Prävention nutzen.

Alle Inhalte

01.03.2017 | Affektive Störungen | Medizin aktuell | Ausgabe 3/2017

Psychopharmaka – mehr als nur eine Schocktherapie?

Haben Psychopharmaka überhaupt eine krankheitsspezifische Wirkung oder verändern sie einfach nur den Gehirnstatus? Und nützen solche Veränderungen tatsächlich mehr, als sie schaden? Auf dem DGPPN-Kongress 2016 wurden dazu kritische Stimmen laut.

Autor:
Thomas Müller

01.02.2017 | Morbus Alzheimer | Medizin aktuell | Ausgabe 1-2/2017

Alzheimer-Prädiktion – noch ist das Zukunftsmusik

Aus der Pro-Con-Debatte beim DGPPN-Kongress zur Prädiktionsdiagnostik wurde rasch eine Diskussion zur Frühdiagnose der Alzheimer-Demenz bei milden kognitiven Beeinträchtigungen (MCI). Doch selbst bei MCI geben Abeta- und Tau-Biomarker zusammen mit MRT-Befunden oft nicht die eindeutige Sicherheit.

Autor:
Friederike Klein

01.02.2017 | DGPPN 2016 | Medizin aktuell | Ausgabe 1-2/2017

Big Data I: Entwicklung verschlafen?

Während Deutschland noch um eine rudimentäre Version der elektronischen Gesundheitskarte ringt, häufen sich gleichzeitig riesige Mengen von Gesundheitsdaten in Clouds auf der ganzen Welt an, die möglicherweise schon bald für eine Prädiktion im Gesundheitsbereich genutzt werden.

Autor:
Friederike Klein

16.12.2016 | Psychotherapie | Nachrichten

Neue Therapieansätze

Dringend gesucht: Psychotherapie-Enhancer

Substanzen wie Cycloserin und Oxytocin können offenbar die Wirksamkeit einer Psychotherapie verbessern. Sie wirken selektiv auf die Gedächtnisbildung und -extinktion.

Autor:
Thomas Müller

07.12.2016 | Substanzabusus & Sucht | Nachrichten

Onlinesucht

53-mal pro Tag geht der Griff zum Smartphone

Jugendliche verbringen im Schnitt täglich dreieinhalb Stunden online. Süchtig sind dennoch die wenigsten. Entscheidend dafür ist, wie sehr andere Aktivitäten darunter leiden.

Autor:
Thomas Müller

07.12.2016 | Demyelinisierende Erkrankungen | Nachrichten

Der besondere Fall

Was steckt hinter Exsikkosen und Synkopen beim alkoholabhängigen Patienten?

Ein 65-jähriger Patient mit bekanntem Alkoholabusus und wiederholten Entgiftungen wird wegen Verdacht auf orthostatische Synkopen bei Exsikkose vorstellig. In der Klinik treten plötzlich Dysarthrie, Dysphagie und Nystagmus auf. Überrascht?

Autor:
Jan Groh

07.12.2016 | Bulimia nervosa | Nachrichten

Orthorexie

Ernährungsfanatiker haben oft eine Essstörung

Nur noch Steinzeitdiät? Oder doch lieber frugan? Wer seine Ernährung aus Gesundheitsgründen übertrieben einengt, ist oft an einer Bulimie oder Anorexie erkrankt.

Autor:
Thomas Müller

07.12.2016 | Psychotherapie | Nachrichten

DGPPN-Podiumsdiskussion

Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen: Aus Kriseneinsätzen lernen

Für die Betreuung von Menschen auf der Flucht braucht es erfahrene Traumatherapeuten und eine kultursensible Vorgehensweise. In der Praxis sind aber niederschwellige Angebote für eine große Masse von schutzsuchenden Menschen mit Krisenerfahrungen entscheidend.

Autor:
Friederike Klein

06.12.2016 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Rätselraten um richtige Diagnose

Sagt der Patient, er nimmt keine Benzodiazepine, dann…

Vier Monate nach transurethraler Resektion der Prostata stellt sich ein Patient zur Ketamin-Therapie bei therapieresistenter Depression vor. Doch kurz vor der Behandlung treten nachts Unruhe, optische Halluzinationen und Fehlhandlungen auf.

Autor:
Jan Groh

06.12.2016 | Affektive Störungen | Nachrichten

Gewaltrisiko zwar größer, aber …

Psychische Krankheiten erhöhen nicht die Gewaltbereitschaft

Psychische Störungen steigern die Gewaltbereitschaft insgesamt nicht, jedoch ist das Gewaltrisiko bei Psychosen und Suchterkrankungen erhöht. Eine adäquate Behandlung kann es drastisch senken.

Autor:
Thomas Müller

06.12.2016 | DGPPN 2016 | Nachrichten

Umfrage

Psychisch Kranke oft Opfer von Gewalt – auch in Kliniken

Geschlagen, vergewaltigt, bedroht – die meisten psychisch Kranken haben in ihrem Leben bereits massive Gewalt erfahren. Davor sind sie auch in psychiatrischen Einrichtungen nicht sicher.

Autor:
Thomas Müller

06.12.2016 | Juristische Aspekte, forensische Psychiatrie | Nachrichten

Gelegenheitstäter selten rückfällig

Die meisten Sexualstraftäter sind nicht psychisch krank

Nur etwa 3% der Sexualstraftäter landen im Maßregelvollzug. Bei den übrigen lassen sich die Delikte nicht primär durch eine psychische Störung erklären.

Autor:
Thomas Müller

05.12.2016 | Borderline Typus | Nachrichten

Paradigma durchbrochen

Borderline-Persönlichkeitsstörung: Auf den Spuren der Remission

2014 belegte erstmals eine Studie, dass 99% von über 16 Jahre beobachteten Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) eine Remission über zwei Jahre erreichten, 60% sogar eine Zwei-Jahres-Recovery. Derzeit werden die mit einer Remission verbundenen Veränderungen von BPS-Symptomen untersucht.

Autor:
Friederike Klein

05.12.2016 | Juristische Aspekte, forensische Psychiatrie | Nachrichten

Terroranalyse

Radikalisierung beschleunigt sich

Dschihadisten dominieren den Terror in der EU: Zwei Drittel aller Terrorverdächtigen in Polizeigewahrsam haben einen islamistischen Hintergrund. Für die Radikalisierung ist vor allem der der persönliche Kontakt in der salafistischen Szene wichtig.

Autor:
Thomas Müller

05.12.2016 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Therapiefolgen

Macht die Neuroleptika-Therapie die Patienten abhängig?

Hinweise sprechen dafür, dass bereits eine hochdosierte Kurzzeittherapie, mehr noch aber die Langzeitbehandlung mit Antipsychotika zu längerfristigen Veränderungen im Gehirn der Patienten führt und das Absetzen der Medikamente erschwert.

Autor:
Jan Groh

05.12.2016 | Psychopharmakotherapie | Nachrichten

Antidepressive Therapie

Große Wissenslücken beim Langzeiteinsatz von Antidepressiva

Wann, wie und warum sollten Antidepressiva abgesetzt werden? Eine Zusammenfassung des aktuellen Erkenntnisstands auf dem diesjährigen DGPPN-Kongress offenbarte erhebliche Wissenslücken.

Autor:
Jan Groh

04.12.2016 | Alkohol | Nachrichten

Irreführende Vorerkrankung

Zusammengebrochen und verwirrt – doch der Alkohol ist es nicht

Beobachtet von Passanten läuft ein Mann gegen ein Auto, fällt um und bleibt liegen. Er erleidet nur minimale Traumafolgen, weist jedoch ein Rhinophym, gerötete Gesichtshaut und Teleangiektasien auf. Alles klar?

Autor:
Jan Groh

04.12.2016 | DGPPN 2016 | Nachrichten

Standortbestimmung

Psychiatrie ohne Psyche? Auf der Suche nach einem neuen Selbstverständnis

Neurobiologische Erklärungsmuster sind auch in der Psychiatrie en vogue, führen aber weder zu einem besseren Krankheitsverständnis noch zu besseren Therapien, ist der Psychiater Thomas Fuchs überzeugt. Für ihn steht weiter das subjektive Erleben im Zentrum.

Autor:
Thomas Müller

03.12.2016 | Ticstörungen | Nachrichten

Ihre Diagnose ist gefragt

Was steckt hinter Suizidversuch und kontrollierbarem Geschrei?

Ein junger Mann hat vor 14 Tagen versucht, sich mit Alkohol und Benzodiazepinen zu suizidieren. Noch bevor Sie den Patienten sehen, hören Sie ihn unartikuliert schreien. Doch als er vor Ihnen steht, wirkt er kontrolliert und unauffällig. Ihre Diagnose?

Autor:
Jan Groh

03.12.2016 | Schizophrenie | Nachrichten

Big Data in der Psychiatrie

Computerprogramme bald besser als der Arzt?

Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln: Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko anhand von MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen.

Autor:
Thomas Müller
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