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01.12.2014 | Leitthema | Ausgabe 8/2014

Der Diabetologe 8/2014

Diabetische Ketoazidose

Zeitschrift:
Der Diabetologe > Ausgabe 8/2014
Autoren:
M. Berndt, Prof. Dr. Dr. H. Lehnert
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag basiert auf: Klose S, Lehnert H (2011) Diabetisches Koma und perioperative Diabetestherapie. In: Burchardi H, Larsen R, Gernot M et al (Hrsg) Die Intensivmedizin. Springer, Berlin, Heidelberg, New York, S 727−739

Zusammenfassung

Hintergrund

Neben der Hypoglykämie sowie dem hyperglykämen nichtketotischen Syndrom (HNKS) des Typ-2-Diabetes stellt die diabetische Ketoazidose (DKA) trotz Verbesserungen in der Therapie eine bedeutende Komplikation v. a. des Typ-1-Diabetes dar.

Material und Methode

Im Fokus dieser Arbeit stehen aktuelle Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der Ketoazidose sowie die Darstellung von aktuellen Forschungsschwerpunkten. Hierzu wird die relevante Literatur (Übersichtsartikel, Leitlinienempfehlungen) strukturiert zusammengefasst.

Ergebnisse

Die Behandlung einer DKA muss schnell und zielgerichtet erfolgen, um eine Progression der Erkrankung zu vermeiden. Deshalb ist ein Ausgleich des Flüssigkeitsdefizits vorrangig. Anschließend folgen der Ausgleich des Elektrolytdefizits, die Insulinsubstitution, die Behandlung der metabolischen Azidose sowie die Behandlung der Begleiterkrankungen, Ursachen und Komplikationen. Für die Therapie der DKA besteht eine überschaubare Anzahl an Empfehlungen.

Schlussfolgerung

Es gibt weiterhin Forschungsbedarf bei der Auswahl der optimalen Elektrolytlösung und der Insulindosierung zur Minimierung der Komplikationen der DKA.

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