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29.10.2019 | Leitthema | Ausgabe 11/2019

Der Gynäkologe 11/2019

Diagnostik der Androgenisierung am Beispiel „funktionell androgenisierendes Syndrom III“ (≈„PCOS“)

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 11/2019
Autoren:
Prof. Dr. med. Franz Geisthövel, Moritz Geisthövel
Wichtige Hinweise

Redaktion

K. Schaudig, Hamburg
A. Schwenkhagen, Hamburg
A. Schröer, Berlin

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00129-019-04522-0) enthält zusätzlich die Tabellen 1–9. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de/​der-gynaekologe zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Die Diagnostik zur weiblichen funktionellen Androgenisierung (FA) baut sich entlang einer prospektiven Stratifizierung auf, die sich zusammen mit einer angemessenen Nomenklatur aus dem vornehmlich gynäkologischen Verständnis heraus ergibt. Basis ist die initiale Clearing‑/Suchebene (CSE) gefolgt von der Klassifikationsebene (KE), mit der 5 FA-Gruppen unterschieden werden. Dabei werden anthropometrische, dermatologische, sonographische, endokrine, metabolische und genetische Parameter erfasst. Die Methodik schließt internationale Leitlinien kritisch mit ein. Der Algorithmus ist vornehmlich organ- oder organbereichsbezogen ausgerichtet. Die Gruppierung auf der KE erfolgt mit einem jeweils spezifischen Profil von „klassifizierenden“ Variablen und wird erweitert durch eine schon auf der CSE begonnenen Liste „individuell charakterisierender“ Variablen (ICVn) und zusätzlichen FA-unabhängigen Parametern. Vier der 5 FA-Gruppen verfügen über ein eigenes Muster obligater Mindeststandards, und alle FA-Gruppen werden weiter aufgegliedert in entweder eine klassische „a“- oder eine nichtklassische „b“-Untergruppe. Differenzialdiagnostisch sind die Einnahme androgenisierender Pharmaka, tumoröse und paraneoplastisch androgenisierende Erkrankungen sowie vorwiegend pädiatrische, dermatologische, internistische und humangenetische Fragestellungen abzugrenzen. All die gesammelten Informationen nutzend ergibt sich die Gesamtdiagnose, mit der eine für die Patientin maßgeschneiderte Therapiestrategie entwickelt werden kann. Nach Beschreibung der Pathogenese wird das diagnostische Procedere anhand der wichtigen Gruppe „funktionell androgenisierendes Syndrom (FAS) III“ als Fallbeispiel dargestellt.

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Zunächst wird in Tab.1 eine Gesamtübersicht aller verwendeten Variablen (Parameter) und Testverfahren gegeben. Dann erfolgt in Tab. 2 die Darstellung der ersten Diagnostikebene, der Clearing- /Suchebene (CSE), wobei zwischen den obligaten Suchparametern, den obligaten charakterisierenden und den fakultativen Variablen unterschieden wird. Auf der CSE wird bereits die umfangreiche Differentialdiagnose (Tab.3) initiiert. Dann gilt es, die Methodik und Bewertung der zweiten Diagnostikebene, der Klassifikationsebene (KE) (Tab. 4) und die dort eingesetzten Testverfahren (oraler Glukosetoleranztest: Tab. 5; ACTH-Test: Tab. 6; Dexamethason-Suppressionstest: Tab. 7) zu beachten. In Tab. 8 wird dann die KE anhand des Patientenbeispiels FAS III-a detailliert illustriert, wobei zwischen obligat-klassifizierenden, obligat-charakterisierenden und fakultativ-FA-unabhängigen Variablen unterschieden wird. Schließlich wird in Tab. 9 erläutert, in welcher Weise die (hier nicht als Fallbeispiel gezeigten) Untergruppen FAS III-b von der Untergruppe FAS III-a abweichen.
129_2019_4522_MOESM1_ESM.docx
Literatur
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