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13.02.2019 | Diagnostik in der Gastroenterologie | Schwerpunkt | Ausgabe 2/2019

Der Gastroenterologe 2/2019

Genderaspekte in der gastrointestinalen Endoskopie

Zeitschrift:
Der Gastroenterologe > Ausgabe 2/2019
Autoren:
PD Dr. med. A. Eickhoff, R. Jakobs, A. Riphaus
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Müller-Schilling, Regensburg
A. Riphaus, Frankfurt am Main

Zusammenfassung

Genderaspekte in der flexiblen Endoskopie sind analog zu den bekannten geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Viszeralmedizin einzuordnen. Sie sind weniger begründet durch Unterschiede im Hinblick auf Gensignaturen, Sexualhormone und Immunsystem, sondern vor allem durch anatomische Unterschiede von Abdomen und kleinem Becken. Zur Thematik geschlechtsspezifischer Unterschiede in der gastrointestinalen Endoskopie liegen derzeit nur sehr wenige Daten vor. Zumeist stammen sie aus kleineren unkontrollierten Fallserien. Die größte Evidenz liegt zum Thema Koloskopie vor. Hier ist seit vielen Jahren belegt, dass insbesondere schlanke Frauen einen technisch erhöhten Schwierigkeitsgrad mit erhöhter Abbruchrate aufweisen. Mittelbar mit der Prozedur in Verbindung zu setzen, sind sedierungsassoziierte Unterschiede. Hier scheint es aufgrund veränderter Metabolisierungsprozesse zu unterschiedlichen Sedierungstiefen und Aufwachphasen bei der Anwendung von Propofol zu kommen. Das erhöhte Pankreatitisrisiko für jüngere Frauen nach endoskopischer retrograder Cholangiopankreatikographie (ERPC) ist inzwischen klar belegt. Bei der Ösophagogastroduodenoskopie (ÖGD) und der Enteroskopie zeigten sich in kleineren Serien keine Unterschiede in technischem Erfolg und Outcome. Zusammenfassend befindet sich die Evaluation geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Endoskopie noch in der Anfangsphase. Gleichwohl sollten diese bei der Planung prospektiv-randomisierter Endoskopiestudien berücksichtigt werden.

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