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12.02.2020 | Diagnostik in der Onkologie | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2020

Der Onkologe 3/2020

Krebserkrankungen in der Schwangerschaft – Mammakarzinom

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 3/2020
Autoren:
Dr. Maria Lipp, Dr. Inga Bekes, Prof. Dr. Jens Huober, Prof. Dr. Katharina Hancke
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Hern
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin
Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht in Gynäkologe 2019 · 52:927–936. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen während der Schwangerschaft. Von schwangerschaftsassoziiertem Brustkrebs spricht man, wenn die Erkrankung während der Schwangerschaft, im ersten postpartalen Jahr oder während der Stillzeit auftritt. Diagnostik und Therapie sind insofern herausfordernd, da nicht nur das Wohl der Patientin, sondern auch das des ungeborenen Feten bedacht werden müssen. Mammographie mit abdomineller Abschirmung, Sonographie und Stanzbiopsie gelten als sichere diagnostische Mittel. Die Indikation zur operativen Therapie wird in Analogie zur nichtgraviden Patientin gestellt: Hier kommen je nach Befund sowohl brusterhaltende Therapieformen (BET) als auch ablative Verfahren in Frage. Die Strahlentherapie nach BET sollte erst nach der Entbindung erfolgen. Sowohl Antrazyklin- als auch Taxan-haltige Standardregime gelten während der Schwangerschaft als relativ sicher und können ab dem zweiten Trimenon bis 3 Wochen präpartal eingesetzt werden. Eine HER2-zielgerichtete Therapie sowie eine endokrine Therapie sind während der Schwangerschaft kontraindiziert.

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Literatur
Über diesen Artikel

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