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03.01.2021 | Diagnostik in der Onkologie | Übersichten | Ausgabe 3/2021 Open Access

Der Pathologe 3/2021

Molekularpathologie bei urologischen Tumoren

Empfehlungen der Konsenskonferenz der Internationalen Gesellschaft für Uropathologie (ISUP) 2019

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 3/2021
Autoren:
Oliver Hommerding, Yves Allory, Pedram Argani, Tarek A. Bismar, Lukas Bubendorf, Sofía Canete-Portillo, Alcides Chaux, Ying-Bei Chen, Liang Cheng, Antonio L. Cubilla, Lars Egevad, Anthony J. Gill, David J. Grignon, Arndt Hartmann, Ondrej Hes, Muhammad T. Idrees, Chia-Sui Kao, Margaret A. Knowles, Leendert H. J. Looijenga, Tamara L. Lotan, Colin C. Pritchard, Mark A. Rubin, Scott A. Tomlins, Theodorus H. Van der Kwast, Elsa F. Velazquez, Joshua I. Warrick, Sean R. Williamson, Prof. Dr. Glen Kristiansen
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Baba, Essen
K. W. Schmid, Essen

Zusammenfassung

Das zunehmende Verständnis molekularer Grundlagen von Tumoren sowie der Fortschritt in der Diversifizierung der onkologischen Therapien versprechen individualisierte Therapieoptionen, welche bislang jedoch nur ansatzweise in die Therapieplanung von urologischen Tumoren eingegangen sind. Daher hat die Internationale Gesellschaft für Urologische Pathologie (ISUP) im März 2019 eine Konsenskonferenz zur Erarbeitung evidenzbasierter Handlungsempfehlungen zur molekularpathologischen Diagnostik beim Urothelkarzinom, Nierenzellkarzinom, Prostatakarzinom, Peniskarzinom und testikulären Keimzelltumoren durchgeführt. Die auf dieser Konsenskonferenz erarbeiteten Empfehlungen sind kürzlich in 5 separaten Manuskripten veröffentlich worden und werden in der vorliegenden Arbeit zusammengefasst.
Im Rahmen der Konferenzvorbereitung wurde eine umfassende Umfrage zur derzeitigen Praxis molekularer Testungen bei urogenitalen Tumoren unter den Mitgliedern der ISUP durchgeführt. Auf der Konferenz wurden die Ergebnisse und die entsprechenden Hintergrundinformationen durch 5 Arbeitsgruppen präsentiert und Handlungsempfehlungen für die Diagnostik erarbeitet. Eine Übereinstimmung von 66 % der Konferenzteilnehmer wurde als Konsens definiert.

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Literatur
Über diesen Artikel

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