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06.08.2019 | Diagnostik in der Pneumologie | Leitthema | Ausgabe 5/2019

Der Pneumologe 5/2019

Diagnostik der akuten Lungenembolie – was ist notwendig, was ist entbehrlich?

Zeitschrift:
Der Pneumologe > Ausgabe 5/2019
Autor:
Prof. Dr. Heinrich Worth
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Worth, Fürth
H. Wilkens, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Die akute Lungenembolie (LE) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung. Der Verdacht auf eine LE ergibt sich anhand unspezifischer Symptome und des Vorliegens von Risikofaktoren. Bei Verdacht auf eine LE ist zu prüfen, ob der Betroffene kreislaufstabil ist und ob eine LE klinisch wahrscheinlich ist. Bei geringer klinischer Wahrscheinlichkeit und nicht erhöhtem D‑Dimer-Spiegel ist keine weiterführende Bildgebung erforderlich. Bei hoher klinischer Wahrscheinlichkeit für eine LE sollte ohne vorherige D‑Dimer-Bestimmung eine mittels Computertomographie (CT) durchgeführte thorakale Angiographie zur Sicherung der Diagnose erfolgen. Bei hämodynamischer Instabilität und dringendem klinischem Verdacht auf eine LE ist nach Einleitung einer therapeutischen Antikoagulation mit Heparin eine sofortige CT-Angiographie oder, bei fehlender Verfügbarkeit, eine Abschätzung der Rechtsherzbelastung mittels Echokardiographie empfehlenswert.

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Mitteilungen des Berufsverbands der Pneumologen in Baden-Württemberg

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