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24.01.2018 | Diagnostik und Monitoring | Leitthema | Ausgabe 2/2018

Der Anaesthesist 2/2018

Krebspatienten in der operativen Intensivmedizin

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 2/2018
Autoren:
DESA Univ.-Prof. Dr. T. Annecke, A. Hohn, B. Böll, M. Kochanek

Zusammenfassung

Die Prävalenz onkologischer Erkrankungen ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig angestiegen. Durch neue Therapieoptionen können immer mehr Patienten mit einem kurativen Therapieansatz behandelt werden. Diese individualisierten und teilweise sehr aggressiven Therapien können jedoch auch zu schweren Nebenwirkungen führen. Diese sollten als wichtige Differenzialdiagnosen zu anderen vitalbedrohlichen Krankheitsbildern auch dem im OP und als Intensivmediziner tätigen Anästhesisten bekannt sein. Krebspatienten werden häufig auf operativen Intensivstationen aufgenommen, um Komplikationen der malignen Grunderkrankung oder auch Nebenwirkungen einer operativen oder konservativen Therapie zu behandeln. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die maligne Grunderkrankung entgegen bisheriger Annahme keinen wesentlichen Einfluss auf das Intensivüberleben hat. Bei der Aufnahme eines onkologischen Patienten sollte daher die akut vorliegende Organdysfunktion zunächst im Vordergrund stehen. Bei der Therapiezielplanung gilt es, nicht zu übersehen, wann ein kuratives in ein palliatives Konzept übergehen muss. Hierfür müssen neue Aufnahmestrategien und -kriterien entwickelt und evaluiert werden. In diesem Übersichtsartikel werden Diagnosen und Therapien häufiger intensivmedizinischer Krankheitsbilder von onkologischen Patienten sowie Nebenwirkungen moderner onkologischer Therapien dargelegt und Aufnahmestrategien für Patienten mit malignen Erkrankungen vorgestellt.

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