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01.09.2017 | Neurologische Erkrankungen | CME Fortbildung | Ausgabe 9/2017

CME 9/2017

Diagnostik und Therapie der Synkope

Ein Symptom, vielerlei Ursachen

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. Dirk Vollmann, Dr. med. Claudius Hansen, Prof. Dr. Hans Georg Wolpers
Zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

D. Vollmann, C. Hansen und H. G. Wolpers geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Der Verlag erklärt, dass die inhaltliche Qualität des Beitrags von zwei unabhängigen Gutachtern geprüft wurde. Werbung in dieser Zeitschriftenausgabe hat keinen Bezug zur CME-Fortbildung. Der Verlag garantiert, dass die CME-Fortbildung sowie die CME-Fragen frei sind von werblichen Aussagen und keinerlei Produktempfehlungen enthalten. Dies gilt insbesondere für Präparate, die zur Therapie des dargestellten Krankheitsbildes geeignet sind.

Zusammenfassung

Synkope ist ein relativ häufiges Krankheitsbild, definiert als kurzer Verlust von Bewusstsein und Muskeltonus mit plötzlichem Beginn, kurzer Dauer, und rascher, spontaner und kompletter Erholung. Ursache ist immer eine transiente globale Minderperfusion des Gehirns, zu der es aber durch unterschiedliche Mechanismen (pathologischer Reflex, orthostatische Hypotonie, Abfall des Herzzeitvolumens) kommt. Die Basisdiagnostik beinhaltet die sorgfältige (Fremd-) Anamnese, die körperliche Untersuchung, einen Schellong-Test und ein 12-Kanal-EKG. Primär sollte die Synkope von anderen Krankheitsbildern wie einem Sturz bzw. einem Bewusstseinsverlust anderer Genese abgegrenzt werden. Die Diagnose des Synkopen-Mechanismus ist Grundlage der adäquaten Therapie, welche nicht nur der Prävention von Rezidiven dient: Da die kardiale Synkope mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und den plötzlichen Herztod assoziiert ist, müssen Risikopatienten identifiziert, unmittelbar hospitalisiert und einer erweiterten Diagnostik zugeführt werden. Für die Identifikation relevanter Arrhythmien hat der implantierbare EKG-Ereignisrekorder in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen.

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Literatur
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