Zum Inhalt

Die akute Gallenkolik

Ursachen, Diagnostik und Therapie

  • 01.05.2003
  • Schwerpunkt: Gastroenterologische Notfälle
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die akute Gallenkolik stellt die häufigste Manifestation der symptomatischen Cholezystolithiasis dar, seltener der Choledocholithiasis oder nicht-konkrementbedingter Gallenwegserkrankungen. Sie ist gekennzeichnet durch gut erinnerliche Schmerzepisoden von mehr als 15 min Dauer, die im Epigastrium und im rechten Oberbauch lokalisiert sind und häufig in die rechte Schulter ausstrahlen. Die Diagnose der akuten Gallenkolik ist zumeist eine klinische, mit der Sonographie des Oberbauches lassen sich Gallenblasensteine als Auslöser der akuten Gallenkolik mit hoher Sensitivität und Spezifität erfassen. Neben einer symptomatischen analgetischen Therapie wird bei den meisten Patienten die Indikation zur kausalen laparoskopischen Therapie gestellt.
Titel
Die akute Gallenkolik
Ursachen, Diagnostik und Therapie
Verfasst von
Dr. Birgit Terjung
M. Neubrand
T. Sauerbruch
Publikationsdatum
01.05.2003
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Innere Medizin / Ausgabe 5/2003
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099
DOI
https://doi.org/10.1007/s00108-003-0915-7
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Angiogenesehemmer mit arteriellen Komplikationen assoziiert?

Der Wirkmechanismus von Angiogeneseinhibitoren kann potenziell nicht nur Tumoren, sondern auch Arterienwänden schaden. Geht also der Einsatz der Präparate mit arteriellen Dissektionen und Aneurysmen einher? Ein französisches Studienteam gibt Entwarnung.

ES-SCLC: Tageszeit bei der PD-L1-Inhibitoren-Gabe berücksichtigen

  • 12.12.2025
  • SCLC
  • Nachrichten

In einer Studie aus China kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der Infusion von PD-L1-Inhibitoren bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom mit der Überlebenszeit korreliert. Eine frühe Gabe erwies sich als vorteilhaft.

Radiotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren möglichst nicht pausieren!

Bei Menschen mit Kopf-Hals-Karzinomen, die eine Strahlentherapie erhalten, sind längere Therapieunterbrechungen riskant, mit deutlichen Einbußen bei Rezidivfreiheit und Überleben. Das gilt laut einer US-Studie vor allem für lokal fortgeschrittene Tumoren.

Uterusmyome sind mit Atherosklerose assoziiert

Frauen mit Uterusmyomen tragen ein höheres Risiko, atherosklerotische Komplikationen zu entwickeln, wie eine große populationsbasierte Kohortenstudie ans Licht gebracht hat.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Älterer Mann erhält eine Infusion/© (M) Mathias Ernert, NCT Heidelberg (Symbolbild mit Fotomodellen), Radiotherapie einer jungen Patientin/© Valerii / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)