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01.06.2014 | Kasuistiken | Ausgabe 6/2014

Der Unfallchirurg 6/2014

Die atlantoaxiale Dislokation

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 6/2014
Autoren:
Dr. D. Koppe, M. Markart, W. Ertel

Zusammenfassung

Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS) beim heranwachsenden Patienten finden sich in lediglich 0,2 % der Fälle. Prädisponiert sind dabei besonders Verletzungen der oberen HWS. Geschuldet ist diese Beobachtung dem Missverhältnis zwischen Größe des Kopfes und der im Verhältnis dazu nur gering ausgeprägten stabilisierenden Nackenmuskulatur. Aufgrund der guten Knochenstrukturen kommt es zudem überwiegend zu ligamentären Verletzungen. Die Inzidenz für Verletzungen der knöchernen HWS hingegen steigt erst mit zunehmendem Lebensalter an. Die atlantoaxiale Dislokation (AAD) stellt in diesem Formenkreis eine äußerst seltene, überwiegend ligamentäre Verletzung der HWS dar. Man unterscheidet dabei die traumatische von der „atraumatischen“ Dislokation ohne adäquates Trauma. Bemerkenswerter Weise findet sich die „atraumatische“ Dislokation wesentlich häufiger als die „echten“ traumatischen Verrenkungen. Im Laufe der Zeit konnten mehrere prädisponierende Faktoren isoliert werden. Die genaue Ursache bleibt jedoch weiterhin unklar.
Der folgende Artikel soll dem behandelnden Kollegen einen Leitfaden zur Diagnostik und Therapie dieser seltenen Verletzung bieten. Des Weiteren berichten wir über eine 19-jährige Patientin, die sich die oben genannte Verletzung ohne ein adäquates Trauma zugezogen hat. Nach erfolgreicher geschlossener Reposition unter Analgosedierung erfolgte die 6-wöchige Retention in der semirigiden Zervikalstütze.

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