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25.07.2017 | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Orthopäde 8/2017

Die autologe Fibulatransplantation zur Rekonstruktion knöcherner Defekte

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Dr. U. Lenze, F. Pohlig, C. Knebel, F. Lenze, N. Harrasser, H. Mühlhofer, A. Toepfer, H. Rechl, R. von Eisenhart-Rothe

Zusammenfassung

Die Rekonstruktion ausgedehnter ossärer Defekte nach Tumor, Trauma oder Infekt ist schwierig und unterliegt zumeist den individuellen Präferenzen des jeweiligen Operateurs. Freie autologe Fibulagrafts stellen eine verlässliche biologische Behandlungsoption dar, wobei die Transplantation grundsätzlich mit (vaskularisiert) oder ohne gleichzeitigen Gefäßanschluss (nichtvaskularisiert) erfolgen kann. Beide Varianten weisen jeweils individuelle Vor- und Nachteile auf. Vaskularisierte Fibulatransplantate sind insbesondere zur Überbrückung ausgedehnter segmentaler Knochendefekte und bei Patienten mit adjuvanter Chemo- oder Strahlentherapie geeignet. Nichtvaskularisierte Fibulae – welche den Vorteil eines Regenerationspotenzials an der Entnahmestelle sowie eine deutlich kürzere Operationszeit bieten – können hingegen günstig zur Rekonstruktion hemikortikaler Defekte oder segmentaler Defekte im ersatzstarken Lager eingesetzt werden.

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