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Erschienen in: Forum der Psychoanalyse 2/2005

01.06.2005 | Originalarbeit

Die Bedeutung der Säuglingsforschung, Bindungstheorie und Neurowissenschaften für den psychoanalytischen Prozess

verfasst von: Dr. Michael Klöpper

Erschienen in: Forum der Psychoanalyse | Ausgabe 2/2005

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Zusammenfassung

Die Ergebnisse von Säuglingsbeobachtungen und der Interaktionen in der Mutter-Kind-Dyade gingen bereits früh im Verlauf der Theoriegeschichte der Psychoanalyse in deren entwicklungspsychologische, psychodynamische und behandlungstechnische Überlegungen ein, beispielsweise bei Spitz und Winnicott. Winnicotts Konzept vom „wahren Selbst“ (1960) hat noch heute Aktualität. Aus heutiger Sicht (Fonagy et al. 2004) fällt ein Teil des Selbst bereits früh aus dem Mutter-Kind-Dialog heraus, indem er von der Mutter nicht oder nur unzulänglich „gespiegelt“ wird und deshalb nicht integriert werden kann. Klöpper zeigt, dass es zum impliziten Beziehungswissen des Kindes und des späteren Patienten gehört, dass bestimmte Seiten seines emotional-affektiven Erlebens keinen Eingang in seine aktuellen Beziehungen finden können. Hier setzen behandlungstechnische Konzepte von Psychoanalytikern unter den Säuglingsforschern (Beebe u. Lachmann 2002; Stern 1998) an und zeigen Wege auf, wie das „wahre Selbst“ wieder zu beleben ist. So jedenfalls interpretiert der Autor deren Konzepte und zeigt an einer Behandlungsvignette die Grundzüge des behandlungstechnischen Vorgehens dabei. Klöpper schlägt vor, den Zustand des Selbst während der analytischen Arbeit stets unter drei Gesichtpunkten zu reflektieren: (1) entwicklungsbedingte Defizite, (2) ungelöste Konflikte und (3) „Kolonisierung“ durch Affektzustände der primären Beziehungspersonen (Fonagy et al. 2004). Den Ergebnissen der Säuglingsforschung entnimmt er drei behandlungstechnische Prinzipien: (1) ständige Beachtung der gegenseitigen regulatorischen Prozesse in der analytischen Dyade mit deren Unterbrechung und Wiederherstellung; (2) ständige Bereitschaft des Analytikers, in diesem Kontext seine Selbstobjektfunktion zur Verfügung zu stellen; (3) ständiges Bestreben des Analytikers, die zugehörigen Beziehungszusammenhänge im Hier und Jetzt explizit deutend bewusst werden zu lassen. Die kontinuierliche Beachtung dieser Prinzipien ermöglicht das Bewusstwerden impliziten Beziehungswissens (Lyons-Ruth 1998), lässt neues implizites Beziehungswissen entstehen und ermöglicht dem Analysanden die Bildung sekundärer Repräsentanzen seiner Affekte (Fonagy et al. 2004).
Literatur
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Metadaten
Titel
Die Bedeutung der Säuglingsforschung, Bindungstheorie und Neurowissenschaften für den psychoanalytischen Prozess
verfasst von
Dr. Michael Klöpper
Publikationsdatum
01.06.2005
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Forum der Psychoanalyse / Ausgabe 2/2005
Print ISSN: 0178-7667
Elektronische ISSN: 1437-0751
DOI
https://doi.org/10.1007/s00451-005-0236-7

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