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01.03.2012 | Leitthema | Ausgabe 3/2012

Der Unfallchirurg 3/2012

Die intraoperative 3D-C-Bogen-Anwendung

State of the art

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 3/2012
Autoren:
Dr. J. von Recum, K. Wendl, B. Vock, P.A. Grützner, J. Franke

Zusammenfassung

Mobile C-Bögen mit der Möglichkeit einer dreidimensionalen (3D-)Bildgebung wie der Iso-C3D bieten die Option einer deutlich verbesserten intraoperativen Darstellung von anatomischen Arealen mit komplexer 3D-Struktur. In fast 8 Jahren wurden 1841 intraoperative Kontrollen nach Osteosynthesen durchgeführt. Bei diesem Kollektiv wurde die Anzahl von intraoperativen Revisionen, des Repositionsergebnisses und der Implantatlage in Abhängigkeit vom Operationsgebiet erfasst.
Die Mehrheit der intraoperativen Untersuchungen bei 1841 Patienten erfolgte bei Frakturen des Kalkaneus (20,5%) und des Sprunggelenks (13,2%). Insgesamt erfolgte in 21,5% eine Veränderung der Reposition oder der Implantatlage. Die meisten intraoperativen Revisionen sahen wir mit 40,3% bei Osteosynthesen bei Kalkaneusfrakturen, mit 30,9% bei Verletzungen des oberen Sprunggelenks und mit 29% bei Pilonfrakturen. Im zeitlichen Verlauf ist die Gesamtrevisionsrate stabil.
Ein intraoperativer Revisionsbedarf ist kein seltenes Phänomen. Die intraoperative 3D-Darstellung ist ein geeignetes Instrument, um suboptimale Implantatpositionierungen und Repositionsergebnisse zu erkennen und in gleicher Sitzung zu korrigieren. Die intraoperative 3D-Darstellung kann somit die Ergebnisqualität insbesondere nach Osteosynthesen von komplexen Strukturen und Gelenkfrakturen verbessern.

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