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Die Messung der Lebensqualität bei rheumatischen Erkrankungen

Eine kritische Bestandsaufnahme

  • 01.05.2010
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Mit dem Begriff Lebensqualität (LQ) verbinden sich u. a. die Berücksichtigung relevanter nichtklinischer Endpunkte und die Integration der Patientenperspektive in die Behandlungsbewertung. Allerdings ist Lebensqualität ist kein einheitliches wissenschaftliches Konstrukt, sondern vielmehr ein unscharf abgrenzbarer Oberbegriff für ein Interessensgebiet. Er kann Aspekte der objektiven Lebenssituation, der Funktionsfähigkeit, der Wahrnehmung oder auch die Beurteilung von gesundheitsbezogenen Zuständen bzw. Aspekten des Lebens allgemein umfassen. Die quantifizierende Messung von Lebensqualität muss verschiedene relevante Facetten ausblenden und unterstellt eine Vergleichbarkeit grundlegender relevanter Themen für bestimmte Personengruppen. Verbreitete Instrumente zur Messung der Lebensqualität in der Rheumatologie, z. B. die SF-36, der EQ-5D oder das „Nottingham Health Profile“, stellen grundlegend unterschiedliche LQ-Ansätze dar (Profile vs. Indices). Gemeinsam ist ihnen allerdings eine Orientierung am gesellschaftlichen Ideal eines körperlich leistungsfähigen, psychisch gesunden, sozial integrierten und funktionell kompetenten Menschen. Vor der Messung von Lebensqualität sollten die Ziele der Erhebung expliziert bzw. die jeweiligen interessierenden Konstrukte dargestellt werden.
Titel
Die Messung der Lebensqualität bei rheumatischen Erkrankungen
Eine kritische Bestandsaufnahme
Verfasst von
Dr. T. Meyer
H. Raspe
Publikationsdatum
01.05.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2010
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-009-0570-z
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