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22.02.2018 | Leitthema | Ausgabe 4/2018

Der Urologe 4/2018

Die molekulare Charakterisierung des Peniskarzinoms

Literaturreview zu neuen Prognosemarkern und potentiellen Therapietargets

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 4/2018
Autoren:
PD Dr. M. May, S. D. Brookman-May, T. H. Ecke, M. Burger

Zusammenfassung

Das Plattenepithelkarzinom des Penis („squamous cell carcinoma of the penis“, SCCP) ist in den westlichen Industrienationen zwar selten, weist jedoch in den fortgeschrittenen Tumorstadien einen aggressiven Erkrankungsverlauf auf mit einer dann hohen rezidiv- und karzinombedingten Mortalitätsrate. Aktuell sind keine molekularen Biomarker in der klinischen Routine bei SCCP-Patienten etabliert. Der diesbezügliche Bedarf ist jedoch immens, da geeignete Biomarker in der Prognosedeterminierung, der Festlegung von Art und Ausmaß der Primärtherapie, der Indikationsstellung zur inguinalen Lymphadenektomie bzw. adjuvanten Therapie und auch als Targets für eine gerichtete systemische Therapie sinnvoll einzusetzen wären. Das SCCP entwickelt sich aus der Progression einer Precursor-Läsion und hierbei ist ein HPV-abhängiger (HPV: humane Papillomaviren) von einem HPV-unabhängigen Pathway zu unterscheiden. In der Entschlüsselung der genetischen und epigenetischen Signaturen der distinkten molekularen Pathways liegt das Potential für eine jeweilige erfolgversprechende gerichtete Therapie. Hierzu ist eine Zunahme der translationalen Forschung in großen multiinstitutionalen Kollaborationen zu fordern, um nachfolgend auf dieser Basis effektive gerichtete (personalisierte) Therapiestrategien entwickeln zu können. Der hier vorliegende Reviewartikel soll konzis den gegenwärtigen Forschungsstand zu den molekularen Veränderungen des SCCP unter separater Berücksichtigung der zur Prognose untersuchten molekularen Marker einerseits und der als erfolgversprechende Therapietargets erscheinenden Biomarker andererseits abbilden. Zudem werden kurz die bisherigen Forschungsaktivitäten der eigenen Arbeitsgruppe zu diesem Thema dargestellt.

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