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01.12.2014 | Einführung zum Thema | Ausgabe 8/2014

Gefässchirurgie 8/2014

Die Qual der Wahl beim Dialysezugang

Zeitschrift:
Gefässchirurgie > Ausgabe 8/2014
Autoren:
M.K. Widmer, T. Windisch
Die Anzahl Patienten mit chronischer Nierenerkrankung steigt mit der Zunahme der durchschnittlichen Lebenserwartung. Ebenso nimmt Diabetes mellitus als Ursache für das Nierenversagen zu. Ein neuer Bericht aus den USA bestätigt zudem den bekannten Umstand, dass Patienten mit einem Hämodialysekatheter ein weit höheres Risiko für Tod, Infekte mit Todesfolge und kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Patienten mit arteriovenösen Fisteln (AVF) oder Shunts aufweisen [ 20]. Neueste Zahlen belegen, dass nach wie vor bei zu vielen Patienten das Nierenersatzverfahren über einen zentralvenösen Hämodialysekatheter begonnen wird [ 29]. Anstrengungen, die Anzahl der Neuanlagen von AVF zu erhöhen, haben dazu geführt, dass an Kongressen häufiger über das Problem einer fehlenden Fistelreifung diskutiert wird. Angesichts der genannten Probleme ist der primäre Einsatz einer Kunststoffprothese wieder ein Thema. Die Industrie hat seit der ersten Implantation einer PTFE-Prothese zur Hämodialyse im Jahre 1976 immer wieder modifizierte Grafts auf den Markt gebracht, um deren Offenheitsrate gegenüber der AVF zu verbessern [ 1]. Zu bemängeln bleibt, dass die Evidenzlage hinsichtlich solcher Prothesen oftmals wegen kleiner Fallzahlen als eher schlecht zu bewerten ist [ 11]. Zudem erschweren Studien mit Prothesenimplantationen an verschiedenen Lokalisationen die Vergleichbarkeit. Mittlerweile lassen sich Gruppen von verschiedenen Prothesentypen bilden, die sich durch gewisse Merkmale unterscheiden ( Tab. 1). ...

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