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31.03.2020 | Übersicht | Ausgabe 2/2020 Open Access

Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie 2/2020

„Die Relevanz eines kohärenten forensischen Beurteilungs- und Behandlungsprozesses“: großer Wurf oder alter Wein in undichtem Schlauch?

Zeitschrift:
Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie > Ausgabe 2/2020
Autoren:
Prof. Dr. med. Elmar Habermeyer, Prof. Dr. phil. Andreas Mokros, Prof. Dr. med. Peer Briken

Zusammenfassung

Borchard und Gerth legen in ihrem Beitrag „Die Relevanz eines kohärenten forensischen Beurteilungs- und Behandlungsprozesses: Grenzen der allgemeinpsychiatrischen Diagnosesysteme ICD und DSM für die forensische Fallkonzeption“ (Borchard und Gerth 2020) ein Plädoyer für ein eigenes forensisch-psychiatrisches Diagnosesystem vor. Der folgende Beitrag setzt sich mit diesem Anliegen kritisch auseinander und zeigt, warum der Forderung nach einem forensisch-psychiatrischen Diagnosesystem jenseits von DSM‑5 und ICD-10/ICD-11 nicht gefolgt werden kann. Ein eigener forensisch psychiatrischer Diagnose- und Krankheitsbegriff ist weder erforderlich, noch kann er in der juristisch-medizinischen Schnittstelle sinnvoll angewandt werden. Stattdessen drohen terminologische Schwierigkeiten und die Gefahr einer Pathologisierung delinquenten Verhaltens, was am Beispiel des von Borchard und Gerth empfohlenen FOTRES und Urteilen des Schweizerischen Bundesgerichts dargestellt und diskutiert wird.

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