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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Der Onkologe 9/2009

Die Rolle der Strahlentherapie bei der Therapie der Malignome des Corpus uteri

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 9/2009
Autoren:
PD Dr. S. Marnitz, C. Köhler

Zusammenfassung

Die Inzidenz des Endometriumkarzinoms in Mitteleuropa ist seit 25 Jahren konstant und beträgt 20–25 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. Es besteht dabei eine deutliche Altersabhängigkeit mit einer Erkrankungszunahme im höheren Alter. Das Endometriumkarzinom ist mit ca. 80% Überlebensrate ein prognostisch günstiges Karzinom. Die primäre Therapie für Patientinnen ist die Operation. Die adjuvante Strahlentherapie wird bei Patientinnen mit erhöhtem Risiko für ein lokoregionäres Rezidiv eingesetzt bzw. die Afterloadingtherapie zur Prophylaxe eines Scheidenstumpfrezidivs. Im Stadium III sollte wegen des hohen Risikos der Fernmetastasierung und lokalen Progression ein kombiniertes bzw. sequenzielles Vorgehen (Chemotherapie und Strahlentherapie) erwogen werden. Die Brachytherapie ist effektiv zur Scheidenstumpfprophylaxe.
Uterine Sarkome repräsentieren 4–9% aller uterinen Malignome und weisen eine Inzidenz von unter 2 auf 100.000 Frauen pro Jahr auf. Die Operation ist in der Primärtherapie für alle uterinen Sarkome die Therapiemodalität der Wahl. Eine adjuvante Therapie der Uterusarkome wird weiterhin kontrovers diskutiert. Valide Daten zum Einsatz der adjuvanten Radiotherapie und/oder Chemotherapie fehlen.

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Literatur
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