Skip to main content
main-content

01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 9/2009

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 9/2009

Die Rollen der Vorstandsmitglieder in einem Universitätsklinikum

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 9/2009
Autoren:
MBA Prof. Dr. J.F. Debatin, J. Rehr

Zusammenfassung

Demografie, medizinisch-technischer Fortschritt sowie veränderte gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben die deutschen Universitätskliniken in den vergangenen Jahren einem enormen Wandel unterzogen. Sämtliche Aufgabengebiete, die Forschung, Lehre und Krankenversorgung waren davon betroffen. Diese Entwicklung wird anhalten. Zur Bewältigung der hieraus resultierenden Forderung nach wirtschaftlicher, reaktionsschneller und flexibler Betriebführung haben erhebliche strukturelle Veränderungen der Rechtsformen und der Leitungsorgane der Universitätskliniken stattgefunden. Die Universitätskliniken wurden rechtlich verselbstständigt, zumeist als Anstalt des öffentlichen Rechts oder aber als Körperschaft des öffentlichen Rechts, auch als Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Rechtsform folgte dabei der Entscheidung darüber, welches der beiden in Deutschland vertretenen Organisationsmodelle der Hochschulmedizin – das Kooperationsmodell oder das Integrationsmodell – gewählt wurde. Das entscheidende operative Leitungsgremium der verselbstständigten Universitätskliniken ist der Vorstand, der sich meist aus Ärztlichem Direktor, Dekan, Kaufmännischem Direktor und Pflegedirektor zusammensetzt. Maßgeblich für die Entscheidungsfindung sowie für die Akzeptanz und Realisierung der Entscheidungen dieses Leitungsgremiums sind – neben den bestehenden rechtlichen Regularien – aus Sicht der Autoren Persönlichkeit und Amtsverständnis seiner Mitglieder: Sie müssen Gesamtverantwortung für die Hochschulmedizin übernehmen wollen und zur Konsensfindung bereit sein, um das Universitätsklinikum erfolgreich führen zu können.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 9/2009

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 9/2009 Zur Ausgabe
  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.


    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 197,- € im Inland (Abonnementpreis 163,- € plus Versandkosten 34,- €) bzw. 226,- € im Ausland (Abonnementpreis 163,- € plus Versandkosten 63,- €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 16,42 € im Inland bzw. 18,83 € im Ausland.


    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.


    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.


    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

Neu im Fachgebiet Allgemeinmedizin

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet

2018 | Buch

Repetitorium Geriatrie

Geriatrische Grundversorgung - Zusatz-Weiterbildung Geriatrie - Schwerpunktbezeichnung Geriatrie

Das vorliegende Werk orientiert sich an den Fort-bzw. Weiterbildungsinhalten der Zusatz-Weiterbildung „Geriatrie“ , der Schwerpunktbezeichnung „Geriatrie“ sowie der strukturierten curricularen Fortbildung „Geriatrische Grundversorgung“ und wendet …

Herausgeber:
Dr. Rainer Neubart

2012 | Buch

Häufige Hautkrankheiten in der Allgemeinmedizin

Klinik Diagnose Therapie

Patienten mit Hautkrankheiten machen einen großen Anteil der Patienten in der Allgemeinarztpraxis aus. Prägnante Texte und zahlreiche Abbildungen zu Klinik, Pathogenese, Diagnose und Therapie helfen, die häufigsten dermatologischen Probleme zu lösen.

Autor:
Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Allgemeinmedizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise