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13.07.2018 | Video plus | Ausgabe 10/2018

Der Ophthalmologe 10/2018

Die Spaltlampe als Videografiekonsole

Videoartikel

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 10/2018
Autor:
Dr. M.-M. Gellrich
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-018-0755-4) enthält ein Video „umfassende Dokumentation mit einer Videospaltlampe“. Beitrag und Video stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf SpringerMedizin.de unter http://​www.​springermedizin.​de/​der-ophthalmologe zur Verfügung. Sie finden das Video am Beitragsende.

Zusammenfassung

Hintergrund

Heute verfügbare Spaltlampen sind für das Prinzip der fokalen Beleuchtung optimiert. Für die klinische Arbeit resultiert eine praktisch intuitive Bedienung der Spaltlampe. Allerdings verzichtet man durch das starre Bauprinzip auf weitergehende Anwendungen, die im vorliegenden Film (online verfügbar) erstmals zusammenfassend vorgestellt werden.

Methoden

Zunächst wird das klassische Einsatzspektrum der Spaltlampe aufgezeigt. Anschließend wird erläutert, wie moderne Methoden der Bildbearbeitung, aber auch einfache Veränderungen an der Beleuchtungs- und Beobachtungsoptik der Spaltlampe neue Perspektiven in Diagnostik und Dokumentation eröffnen.

Ergebnisse

Bei herkömmlicher Nutzung von Beleuchtung und Beobachtung kann man mithilfe des frei verfügbaren Bildverarbeitungsprogrammes Hugin größere Panoramen der vorderen Augenabschnitte erstellen. Durch Verwendung eines Ophthalmoskops als Lichtquelle kann man mit der unveränderten Beobachtungseinrichtung der Spaltlampe aus der Anordnung der Purkinje-Bilder 1, 2 und 4 die Frühdiagnose eines Keratokonus stellen. Mit gleicher Anordnung lässt sich auch ein relatives afferentes Pupillendefizit zuverlässig ermitteln. Verändert man die Beobachtungsoptik durch Vorhalten „korrigierender Konkavlinsen“ vor die Objektivlinse der Spaltlampe, kann man deren Fokusebene so verschieben, dass man okuloplastische und strabologische Befunde erfassen kann. Schließlich verdeutlicht der Film, dass die Spaltlampe derzeit weit unter den Möglichkeiten einer zukunftsgewandten Fundusvideografie bleibt.

Schlussfolgerung

Basierend auf der Kenntnis der optischen Grundlagen der Spaltlampe, können mittels Spaltlampenvideografie in allen wesentlichen Bereichen der Augenheilkunde Befunde angemessen dokumentiert werden. Vor allem für die klinische Arbeit des Hausaugenarztes eröffnen sich zahlreiche Dokumentationsmöglichkeiten.

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