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Erschienen in: Monatsschrift Kinderheilkunde 1/2007

01.03.2007 | Originalien

Die verlorene Gurtfixierung

Viel Fremdkörper, wenig Symptome

verfasst von: Dr. D. Schmidt, F. Jochum, R. Stenger, Ch. Fusch

Erschienen in: Monatsschrift Kinderheilkunde | Sonderheft 1/2007

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Zusammenfassung

Wir berichten über eine Fremdkörperingestion bei einem 13 Jahre alten schwer psychomotorisch retardierten Knaben. Seine Eltern berichten über den Verlust einer 4 cm langen Arretierungsschraube für die Gurtfixierung. Das Kind ist ohne klinische Beschwerden. Trotzdem befindet sich die Schraube im Bereich der oberen Ösophagusenge. Der Fremdkörper wird komplikationslos endoskopisch entfernt.
Kinder mit psychomotorischer Retardierung haben ein erhöhtes Risiko für Fremdkörperingestionen. Typische klinische Zeichen können fehlen oder im Rahmen der Behinderung fehlgedeutet werden. Den Angaben von Eltern bzw. Betreuern muss besondere Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Ohne die genauen Angaben der Eltern wäre die symptomlose Fremdkörperingestion in dem dargestellten Fall Jungen sicherlich zunächst unentdeckt geblieben. Es hätte leicht zu einem komplizierten Verlauf kommen können.
Literatur
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Metadaten
Titel
Die verlorene Gurtfixierung
Viel Fremdkörper, wenig Symptome
verfasst von
Dr. D. Schmidt
F. Jochum
R. Stenger
Ch. Fusch
Publikationsdatum
01.03.2007
Erschienen in
Monatsschrift Kinderheilkunde / Ausgabe Sonderheft 1/2007
Print ISSN: 0026-9298
Elektronische ISSN: 1433-0474
DOI
https://doi.org/10.1007/s00112-005-1183-5

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