Skip to main content
main-content

01.02.2018 | Originalien | Ausgabe 1/2018

Rechtsmedizin 1/2018

Die verpackte Leiche

Auswertung des Sektionsgutes von 2009–2016 hinsichtlich unterschiedlicher Fallumstände und Motivationen

Zeitschrift:
Rechtsmedizin > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Dr. med. K. Janßen, M. A. Rothschild, T. Kamphausen

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Leichenbeseitigung selbst ist kein allzu seltenes Phänomen. Das Verpacken eines Körpers hingehen ist deutlich seltener und kann die unterschiedlichsten Facetten annehmen.

Ziel der Arbeit

Bei den vorliegenden Fällen sollen die unterschiedlichen Fallkonstellationen herausgearbeitet und hinsichtlich Vorgehen, Motivation und Verpackungsart analysiert werden.

Material und Methoden

Retrospektiv wurden für den Zeitraum vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2016 alle Sektionsfälle des Instituts für Rechtsmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln analysiert. Die Fallumstände und Sektionsergebnisse wurden wissenschaftlich aufgearbeitet. In die Auswertung wurden lediglich Fälle einbezogen, bei denen der Leichnam oder Teile des Leichnams verpackt aufgefunden wurden.

Ergebnisse

Die Fälle decken ein breites Spektrum an Konstellationen ab: Es handelt sich in 7 Fällen um ein vollendetes Tötungsdelikt, in 3 Fällen um einen vollendeten Suizid, in einem Fall um einen autoerotischen Unfall und in ebenfalls einem Fall um einen natürlichen Tod. Im Rahmen von Tötungsdelikten dient die Verpackung einer Leiche oftmals der Verbergung, die Verpackung und der Ort des Verbleibens der Leiche sind jedoch vielfältig. Ebenso vielfältig gestaltet sich aber auch die Verpackung im Rahmen von Suiziden, autoerotischen Unfällen und „harmloseren“ Fallkonstellationen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2018

Rechtsmedizin 1/2018Zur Ausgabe

Kasuistiken

Striae distensae

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Sollte ich von der Zeitschrift nicht überzeugt sein, teile ich Ihnen dies bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des dritten Heftes mit.
    Wenn ich die Zeitschrift weiterlesen möchte, brauche ich nichts zu tun und bekomme dann das Jahresabonnement dieser Zeitschrift zum Gesamtpreis von 516€ im Inland (Abonnementpreis 488 € plus Versandkosten 28 €) bzw. 534 € im Ausland (Abonnementpreis 488 € plus Versandkosten 46 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 43 € im Inland bzw. 44,50 € im Ausland.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.
    Alle genannten Preise verstehen sich inklusiver deutscher gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Wenn das Jahresabonnement nicht bis spätestens 30 Tage vor Ende des Bezugszeitraumes gekündigt wird, verlängert es sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.

    Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. 

Neu im Fachgebiet Rechtsmedizin

27.06.2018 | Originalien | Ausgabe 4/2018

Ärztliche Konsultationen bei Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung

Systematische Untersuchung in zwei Jugendamtsbezirken von Sachsen-Anhalt

26.06.2018 | Prostatakarzinom | CME | Ausgabe 4/2018

CME: Neuroendokrines Prostatakarzinom

19.06.2018 | Schwerpunkt: Pathologie und Forschungsbiobanken | Ausgabe 4/2018

Der Aufbau und Betrieb einer Zentralen Biomaterialbank

Die ZeBanC der Charité Berlin