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02.10.2017 | Schmerztherapie | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Der Anaesthesist 11/2017

Differenzialindikation von Opioiden in der Schmerztherapie

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 11/2017
Autoren:
Dr. J. Heyn, Prof. Dr. S. C. Azad

Zusammenfassung

Aufgrund ihrer hohen analgetischen Potenz haben Opioide bis zum heutigen Tag einen großen Stellenwert in der Behandlung von akuten und insbesondere tumorbedingten chronischen Schmerzen. Da sich die einzelnen Opioide mitunter erheblich in ihren pharmakokinetischen und physikochemischen Eigenschaften unterscheiden, können sie nicht alle bei jedem Patienten gleichermaßen eingesetzt werden. Insbesondere bei Patienten mit Organfunktionsstörungen ist Vorsicht geboten. Darüber hinaus kann der Abbau der Opioide oder die Entstehung aktiver Metabolite durch genetische Faktoren oder Medikamenteninteraktionen maßgeblich beeinflusst werden. Die Kenntnis der Abbauwege sowie der pharmakologischen Besonderheiten einzelner Opioide kann daher helfen, Komplikationen zu vermeiden. Dieser Artikel widmet sich Pharmakologie, Anwendungsgebieten und Abbauwegen von Opioiden, die einen hohen Stellenwert in der Schmerztherapie haben.

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