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Die Gynäkologie

Risikoschwangerschaft im digitalen Zeitalter – Von DigiG, hybrider Versorgung und dem Potenzial Künstlicher Intelligenz

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Zusammenfassung

Die Versorgungsstrukturen der Perinatalmedizin stehen unter zunehmendem Druck. Umfassende Reformpläne zur Vergütung und Versorgung sowie eine regulatorische Digitalisierungsoffensive sollen Entlastung bringen und die medizinische Qualität verbessern. Mit der Opt-out-Regelung zur „elektronischen Patientenakte für alle“ (ePA) bietet das Digital-Gesetz (DigiG) eine zweite Chance für den elektronischen Mutterpass. Die Erforschung, Entwicklung und Etablierung von hybriden, digital gestützten Versorgungsmodellen und -programmen hat sich in anderen Fachdisziplinen bereits etabliert und zeigt Potenzial in der Betreuung von Risikoschwangerschaften. Dies beinhaltet die Verbesserung der Behandlung von Mutter und Kind durch kontinuierliches Telemonitoring und strukturelle wie finanzielle Entlastung der Behandelnden und Kostenträger. Die Erhebung umfassender Real-World-Daten kann die Versorgung direkt verbessern und perspektivisch die Entwicklung robuster KI(Künstliche Intelligenz)-Modelle für Schwangerschaften fördern.
Titel
Risikoschwangerschaft im digitalen Zeitalter – Von DigiG, hybrider Versorgung und dem Potenzial Künstlicher Intelligenz
Verfasst von
Dr. Sebastian Griewing, M.Sc.
Zoe Oftring
Niklas Gremke
Viola Schaefer
Uwe Wagner
Stefanie Weber
Siegmund Köhler
Corinna Keil
Sebastian Kuhn
Publikationsdatum
13.11.2024
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Schwangere erhält Infusion/© mikumistock / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junger Mann im Computertomographen/© Vladislav / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Arzt erläutert Mammographie-Befund/© Gorodenkoff / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)