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Praktische Fragen im Umgang mit oralen Antikoagulantien

Erschienen in:

Zusammenfassung

Über Jahrzehnte standen zur oralen Antikoagulation nur Vitamin-K-Antagonisten zur Verfügung. Seit einigen Jahren erweitern Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban das therapeutische Spektrum. Diese direkten oralen Antikoagulantien (DOAK) haben aufgrund ihrer patientenfreundlichen Anwendung rasche Verbreitung gefunden. Sie können in fester Dosierung gegeben werden, ohne dass Gerinnungskontrollen notwendig sind. Sie weisen weniger Nahrungs- und Medikamenteninteraktionen auf und vereinfachen das Vorgehen bei operativen Eingriffen. Allerdings müssen auch bei den neuen oralen Antikoagulantien Dosisanpassungen in Abhängigkeit von Nierenfunktion, Körpergewicht, Lebensalter und Komedikation berücksichtigt werden. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über praxisrelevante Fragen im Umgang mit oralen Antikoagulantien und gibt konkrete Dosis- und Handlungsempfehlungen auch in speziellen Situationen wie Niereninsuffizienz, bei Blutung und bei Unterbrechung der oralen Antikoagulation für operative Eingriffe.
Titel
Praktische Fragen im Umgang mit oralen Antikoagulantien
Verfasst von
PD Dr. Beate Luxembourg
Prof. B. Kemkes-Matthes
Publikationsdatum
09.05.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
CME / Ausgabe 5/2018
Print ISSN: 1614-371X
Elektronische ISSN: 1614-3744
DOI
https://doi.org/10.1007/s11298-018-6422-x
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