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Update zur Behandlung immunvermittelter rheumatischer Nebenwirkungen unter Immuncheckpointinhibition

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Zusammenfassung

Immuncheckpointinhibitoren (ICI) führen bei fast allen behandelten Patienten zu immunvermittelten Toxizitäten, sog. „immune-related adverse events“ (irAEs). Dazu gehören auch Schübe bereits bestehender Autoimmunerkrankungen. Dieses Update konzentriert sich auf die Evidenz und das Management von rheumatischen irAEs, die als Exazerbation einer vorbestehenden rheumatologischen Grunderkrankung auftreten. Trotz der noch bestehenden Evidenz- und Wissenslücken ist anzunehmen, dass bei rheumatologischen Patienten eine sorgfältige interdisziplinäre Abwägung und Planung der Baseline- und irAE-Medikation von entscheidender Bedeutung für das Outcome sind. Aus der aktuellen Fachliteratur als auch aus eigener Erfahrung im MalheuR-Projekt ist abzuleiten, dass die ICI-Therapie im Allgemeinen auch bei Patienten mit rheumatischen Vorerkrankungen mit akzeptabler Sicherheit und guter Wirksamkeit durchgeführt werden kann. Das vorliegende Update sowie das Beratungsangebot des MalheuR-Projekts zielen darauf ab, die Anzahl der Patienten mit rheumatologischen Vorerkrankungen zu erhöhen, die die Möglichkeit einer (erfolgreichen) ICI-Therapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit erhalten.
Titel
Update zur Behandlung immunvermittelter rheumatischer Nebenwirkungen unter Immuncheckpointinhibition
Verfasst von
Dr. med. Karolina Gente, MHBA
Publikationsdatum
24.06.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-025-01673-5
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