Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Die sorgfältig aktualisierte Neuauflage dieses Buchs stellt erneut einen bewährten Leitfaden für die Praxis dar. Erfahrene Kliniker erhalten ein unentbehrliches Nachschlagewerk. Für alle Gynäkologen, die die Dopplersonographie erlernen, bietet es wertvolle Unterstützung.

Dargestellt sind die diagnostischen und klinischen Einsatzmöglichkeiten in Pränatal- und Geburtsmedizin, fetaler Echokardiographie, Gynäkologie und Mammadiagnostik sowie der Reproduktionsmedizin.
Erfahrene Kursleiter und Kliniker geben Hinweise auf die korrekte Geräteeinstellung bei allen gängigen Indikationen. Empfehlungen aus der Praxis weisen den Leser auf mögliche Fehlerquellen hin und geben ihm Sicherheit bei der Anwendung und Befundung.
Viele exzellente Farbabbildungen tragen zum optimalen Verständnis des Gelesenen bei.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Erratum

Erratum zu: H. Steiner, K-T. M. Schneider (Hrsg.), Dopplersonographie in Geburtshilfe und Gynäkologie, https://doi.org/10.1007/978-3-662-54966-7

Horst Steiner, Karl-Theo M. Schneider

Grundlagen

Frontmatter

1. Morphologie, Physiologie und Pathologie des maternoplazentaren, fetoplazentaren und fetalen Kreislaufs

Die regelrechte Ausbildung und Entwicklung des maternoplazentaren und des fetoplazentaren Kreislaufs sind entscheidende Bedingungen für eine ausreichende Sauerstoff- und Nährstoffversorgung des Feten. Neben den Entwicklungsstörungen der Plazenta sind es vor allem Erkrankungen der Plazenta, die die Größe des durchbluteten Gefäßbaumes oft drastisch reduzieren und damit den Gefäßwiderstand erhöhen, was schließlich den Blutfluss bzw. die Durchblutung vermindert. Störungen der materno- bzw. fetoplazentaren Durchblutung können zu intrauteriner Wachstumsretardierung, einer der wichtigsten Ursachen perinataler Morbidität und Mortalität, führen. Mit der Dopplersonographie steht eine effiziente Methode zur Erfassung der Durchblutung in den entsprechenden Gefäßgebieten zur Verfügung. Für die gültige Erhebung und Interpretation dopplersonographischer Befunde stellt das Wissen um Morphologie, Physiologie und Pathologie des maternoplazentaren und des fetoplazentaren sowie des fetalen Kreislaufs eine wichtige Grundvoraussetzung dar.

A.-H. Graf

2. Physikalische und technische Grundlagen der Dopplersonographie

In diesem Kapitel werden die physikalischen und technischen Grundlagen der Dopplersonographie dargestellt. Zuerst wird erläutert, wie Ultraschallwellen erzeugt und empfangen werden. Danach wird das Prinzip der Dopplersonographie erklärt. Anschließend werden verschiedene Dopplerverfahren vorgestellt: der kontinuierliche Doppler (CW-Doppler), der gepulste Doppler (PW-Doppler), der Farb- und der Powerdoppler.

M. Schelling

3. Analyse des Blutflussmusters

In diesem Kapitel wird erläutert, wie Blutflussmuster analysiert werden können. Dazu werden die quantitative und die qualitative Signalanalyse unterschieden. Zur qualitativen Signalanalyse gehören der Resistance-Index, A/B-Ratio und der Pulsatility-Index. Daran anschließend werden A/B-Ratio, RI und PI verglichen. Danach werden die Blutflussklassen und die qualitative Signalanalyse des venösen Dopplersignals erläutert. Das Kapitel schließt mit einem Vergleich der arterieller und venöser Indizes.

H. Schaffer, T. Jäger, H. Steiner

4. Technik der Blutflussmessung in der Geburtshilfe

Erhebliche Faktoren in der Entwicklung der intrauterinen Wachstumsretardierung stellen Veränderungen der Hämodynamik, sowohl utero- als auch fetoplazentar, dar. Mithilfe der Dopplersonographie lassen sich hämodynamische von nichthämodynamischen Problemen unterscheiden und die Lokalisation der Störung bestimmen. Dies kann klinisch für die Prognosestellung und die Therapieplanung von Nutzen sein. Dazu ist es notwendig, zu wissen, welche Gefäße untersucht werden können, wo der Blutfluss gemessen werden kann und wie die normalen Flussmuster aussehen. Erläutert werden die A. umbilicalis, A. uterina bzw. A. arcuata, die fetale Aorta, die fetale A. cerebri media, der Ductus venosus, die fetale V. cava inferior, die Vv. hepaticae, die V. umbilicalis sowie die Aa. und Vv. pulmonales.

H. Schaffer, T. Jäger, H. Steiner

5. Normale Flussmuster in den uteroplazentaren und fetalen Gefäßen

In diesem Kapitel werden die normalen Flussmuster in den uteroplazentaren und fetalen Gefäßen dargestellt. Zuerst werden die physiologischen Kurvenverläufe erläutert. Im Detail werden bei den arteriellen Gefäßen die A. umbilicalis, A. cerebri media, A. uterina und die Aorta beschrieben. Daran anschließend werden die bei Doppleruntersuchungen relvanten venösen Gefäße, die V. umbilicalis, der Ductus venosus und die V. cava inferior, dargestellt.

G. Hasenöhrl

6. Fehlerquellen und Reproduzierbarkeit

In diesem Kapitel werden mögliche Fehlerquellen und die Reproduzierbarkeit der Dopplersonographie dargestellt. Dopplersignal können durch falsche Einstellungen beeinflusst werden. Zuerst werden der Einfallswinkel des Dopplerschalls (Schallwinkel) und sein Einfluss auf die quantitative und qualitative Signalanalyse sowie Empfangsverstärkung und Wallmotion-Filter erläutert. Auch fetale Atembewegungen und die fetale Herzfrequenz können eine Wirkung auf die Doppleruntersuchung haben. Danach werden die Einflüssen des Dopplerfensters dargestellt. Maximale Geschwindigkeit und Pulsrepetitionsfrequenz, Gefäßtiefe und der Informationsverlust bei hohen Geschwindigkeiten durch Aliasing sind bei den Untersuchungen zu berücksichtigen. Falsche Ergebnisse können Nullfluss der A. umbilicalis durch kleineres Lumen der 2. Arterie, Reverse-Flow der A. cerebri media durch erhöhten Schallkopfdruck, Extrasystolen und fetalen Singultus auftreten.

H. Schaffer, T. Jäger, H. Steiner

7. Sicherheitsaspekte

In diesem Kapitel werden die Sicherheitsaspekte bei der Anwendung der Dopplersonographie beleuchtet. Dazu werden die Messparameter für die Ultraschallexposition erläutert, zu denen der Schalldruck, Schallwellengeschwindigkeit, Wellenlänge, Abschwächung der Schallausbreitung, Schallfenster, „Pulsed-Mode“ sowie Ausgangsleistung und Intensität gehören. Bei der Messung von Bioeffekten werden Intensitätsgrößen, thermische und mechanische Messgrößen berücksichtigt. Daran schließt sich die Darstellung des akustischen Outputs moderner Ultraschallverfahren an. Danach folgt die Darstellung der Bioeffekte und möglichen Auswirkungen auf den Feten. Abschließend werden Beeinträchtigung der fetalen Entwicklung nach Ultraschallexposition diskutiert und Sicherheitsempfehlungen gegeben.

K. T. M. Schneider

Diagnostischer und klinischer Einsatz der Dopplersonographie in der Geburtsmedizin

Frontmatter

8. Der SGA-Fetus ‒ die intrauterine Wachstumsrestriktion

In diesem Kapitel wird die Diagnostik beim SGA-Feten (small for gestational age = untergewichtig für das Gestationsalter) erläutert. Nach der Definition des SGA- und des IUGR Feten (Intrauterine-Growth-Restriction = intrauterine Wachstumsretardierung) wird die Ätiologie beleuchtet. Die Diagnostik erfolgt durch klinische Untersuchung, fetale Gewichtsschätzung durch kombinierte Messung von Kopf- und Abdomenumfängen und Dopplersonographie. Im Anschluss wird erläutert, welche Möglichkeiten zur Prävention und zum Management des IUGR-Feten vorliegen. Abschließend werden die Besonderheiten der späten Wachstumsretardierung dargestellt.

K. T. M. Schneider, H. Steiner

9. Plazentationsstörungen und feto-maternale Erkrankungen

In diesem Kapitel werden Plazentationsstörungen und feto-maternale Erkrankungen beschrieben. Von Plazentationsstörungen spricht man, wenn eine fehlerhaft angelegte Plazenta im weiteren Verlauf Erkrankungen der Mutter nach sich zieht (Präeklampsie PE, schwangerschaftsinduzierte Hypertonie SIH, HELLP-Syndrom, vorzeitige Plazentalösung) und/oder der Fetus betroffen ist: intrauterine Wachstumsrestriktion (IUGR) und Plazentainsuffizienz sowie intrauteriner Fruchttod (IUFD). Im Folgenden werden dopplersonographische und biochemische Methoden im 1. und 2. Trimenon dargestellt, die geeignet sind, das Risiko für solche mütterlichen oder fetalen Erkrankungen zu bestimmen. Typischen Veränderungen an den uteroplazentaren Gefäßen werden erläutert.

C. S. von Kaisenberg, H. Steiner

10. Zerebrale Durchblutung und dopplersonographische Befunde

In diesem Kapitel wird die Untersuchung der zerebralen Durchblutung des Feten durch Dopplersonographie erläutert, mit der physiologische Abläufe, Veränderungen im Sinne von adaptiven Regulationsmechanismen und Zeichen ablaufender pathologischer Prozesse beobachtet werden können. Die Dopplersonogramme der zerebralen Gefäße können fast immer mittels gepulstem Doppler (evtl. unter Zuhilfenahme des Farbdopplers) zuverlässig abgeleitet werden. In der Praxis hat sich die Messung an der A. cerebri media (ACM) durchgesetzt. Genauer erläutert werden die Einflussfaktoren auf die zerebralen Flussmuster, Termineffekt, Blutumverteilung, „Brain sparing“, kongenitale Herzfehler, Dezentralisation und Reredistribution. Abschließend werden die Wertigkeit von Doppleruntersuchungen um den Geburtstermin, weitere Indikationen und Krankheitsbilder diskutiert.

D. Wertaschnigg, H. Steiner

11. Mehrlingsschwangerschaften und Dopplersonographie

In diesem Kapitel wird die Anwendung der Dopplersonographie bei Mehrlingsschwangerschaften erläutert. Zuerst werden die Formen der Zwillingsschwangerschaften dargestellt, danach die spezifische Komplikationen monochorialer Schwangerschaften. Dazu zählen die Besonderheiten bei singulärem intrauterinem Fruchttod (sIUFT), bei feto-fetalem Transfusionssyndrom (FFTS), Twin Anemia Polycythemia Sequence (TAPS) und Twin Reversed Arterial Perfusion (TRAP). Abschließend werden selektive fetale Wachstumsrestriktionen (sFGR) und die besonderen Aspekte bei monoamnioten Zwillingsschwangerschaften erläutert.

P. Klaritsch

12. Dopplersonographie im 1. Trimenon

Dieses Kapitel befasst sich mit den Besonderheiten der Dopplersonographie im 1. Trimenon. Dazu werden zuerst die physiologischen Vorgänge der Implantation, Trophoblastzellinvasion und intervillösen Zirkulation erklärt. Danach wird das Vorgehen der Doppleruntersuchung den intervillösen Raum, den Dottersack und den Embryo betreffend dargestellt. Beim Embryo finden insbesondere gestörte intrauterine Schwangerschaften und Trophoblasterkrankungen Erwähnung. Anschließend werden Aspekte der Doppler- und Ultraschalluntersuchung zwischen der 11–13+6 Schwangerschaftswochen, die Bedeutung der dopplersonographischen Marker zwischen 11–13+6 Schwangerschaftswochen und die Farbdopplersonographie beim frühen Fehlbildungsultraschall erläutert.

E. Ostermayer, C. S. von Kaisenberg

13. Dopplersonographie am Termin und bei Übertragung

In diesem Kapitel werden die Dopplersonographie und die fetalen Risiken am Termin sowie bei Übertragung erläutert. Dazu finden die physiologischen und pathophysiologischen Veränderungen sowie der Termineffekt Erwähnung. Die Besonderheiten der dopplersonographischen Untersuchung werden am Termin, sub partu und nach dem Termin dargestellt. Das geburtshilfliche Management wird um den Termin und bei Übertragung erläutert.

C. S. von Kaisenberg, K. T. M. Schneider

14. Anämie – Blutgruppensensibilisierung

Die Abklärung einer möglichen fetalen Anämie hat bei Blutgruppensensibilisierungen, bei anämisierenden Infektionen (Parvovirus), bei fetomaternaler Transfusion sowie bei Hinweiszeichen im Rahmen der Ultraschalluntersuchung (Hydrops fetalis) oder bei auffälligen, anämieverdächtigen fetalen Herzfrequenzmustern zu erfolgen. Die Diagnosestellung der Anämie erfolgt mittels Chordozentese. In diesem Kapitel werden Untersuchungstechnik und Gefäßauswahl, diagnostische Wertigkeit und entsprechende Konsequenzen erläutert. Die Besonderheiten bei Hydrops und intrauteriner Transfusion werden beleuchtet.

H. Steiner, G. Hasenöhrl

15. Dopplersonographie des venösen fetalen Kreislaufsystems

In diesem Kapitel wird die Dopplersonographie des venösen fetalen Kreislaufsystems erläutert. Zuerst erfolgt die Darstellung der anatomischen und physiologischen Verhältnisse, danach der pathologischen Blutflüsse. Die Dopplersonographie kann klinisch bei intrauterinen Wachstumsretardierungen, Hydrops fetalis und Herzerkrankungen eingesetzt werden.

K. Hecher, W. Diehl

16. Farbdopplersonographie in der Diagnostik von fetalen Fehlbildungen

Dieses Kapitel erläutert den Einsatz der Farbdopplersonographie in der Diagnostik von fetalen Fehlbildungen. Die gepulste Dopplersonographie wird bei fetalen Fehlbildungen, wie Oligohydramnion, Chromosomenanomalien oder immunologischem und nichtimmunologischem Hydrops fetalis, eingesetzt. Zur Diagnostik von Nabenschnur, Plazenta, Nieren, Gehirn, Thorax, Abdomen und zum Ausschluss von Tumonre dient die Farbdopplersonographie.

R. Chaoui

17. Intrapartale Dopplersonographie

Dieses Kapitel befasst sich mit dem Stellenwert der Dopplersonographie während der Geburt. Dazu werden zuerst pathophysiologische Grundlagen erläutert. Danach wird die Treffsicherheit der intrapartalen Überwachungsmethoden Kardiotokogramm (CTG), fetale Blutgasanalyse (FBA) und Dopplersonographie verglichen. Abschließend werden Besonderheiten der Farbdopplersonographie erläutert.

J. Gnirs, K. T. M. Schneider

18. Wertigkeit der Dopplersonographie im Vergleich zu anderen Überwachungsverfahren

In diesem Kapitel wird die Wertigkeit der Dopplersonographie im Abgleich mit anderen Überwachungsverfahren erörtert und die Pathophysiologie bei fetaler Beeinträchtigung erläutert. Zu den biophysikalischen Überwachungsmethoden gehören neben der Dopplersonographie die Kardiotokographie, der Non-Stress-Test (NST) und alle CTG-basierten Untersuchungsverfahren wie der Wehenbelastungstest bzw. der vibroakustische Simulationstest sowie die Kontrolle der fetalen Bewegungsaktivität und Verhaltenszustände. Außerdem wird der Stellenwert der Ultraschalldiagnostik und der hormonellen Schwangerschaftsüberwachung aufgezeigt.

J. Gnirs

19. Integration der Dopplersonographie in das klinische Management

In diesem Kapitel wird die Integration der Dopplersonographie in das klinische Management erläutert. Zuerst wird die Geschichte der Einführung der Dopplersonographie in die Klinik dargestellt. Danach werden Indikationen der Dopplersonographie aufgeführt, sowohl beim Screening im Niedrigrisikokollektiv als auch im Hochrisikokollektiv. Anschließend werden die für die Untersuchung geeigneten Gefäße und die Bedeutung pathologischer Blutströmungsmuster erläutert. Daran schließt sich die Darstellung der Überwachungsintervalle der Dopplersonographie an. Anschließend wird die Rolle der Dopplersonographie bei exspektativem Vorgehen und bei der Optimierung des Entbindungszeitpunktes erklärt.

K. T. M. Schneider

Dopplersonographie am fetalen Herzen

Frontmatter

20. Normale Flussmuster am fetalen Herzen

In diesem Kapitel werden die normalen Flussmuster am fetalen Herzen dargestellt. Zu den Grundlagen gehören der Untersuchungszeitpunkt und die Geräteeinstellung. Mit Hilfe der Doppleruntersuchung können Veränderungen des fetalen Herzens erkannt werden: Die Besonderheiten der präkordialen Venen, des Foramen ovale, der Atrioventrikular-Klappen (Mitral- und Trikuspidalklappe), der Semilunarklappen (Aorten- und Pulmonalklappe) und des Ductus Botalli/Aortenbogen werden erläutert.

G. Tulzer

21. Evaluierung des Cardiac Outputs und der kardialen Dekompensation Dekompensation kardiale

Dieses Kapitel befasst sich mit der Evaluierung des Cardiac Outputs und der kardialen Dekompensation. Zuerst werden die Ursachen einer fetalen Herzinsuffizienz und die Besonderheiten des fetalen Herzens erläutert. Daran schließt sich die Physiologie des Cardiac Outputs an. Danach wird die Diagnostik der Herzinsuffizienz dargestellt. Dazu gehört auch der Herzinsuffizienz-Score, durch den Herzgröße und Herzfunktion bestimmt werden können. Die Besonderheiten peripherer und venöser Doppler werden in diesem Zusammenhang erläutert. Daran schließen sich die Limitierungen des Herzinsuffizienz-Scores an. Abschließend wird eine weitere Methode zur Beurteilung der Myokardfunktion, der Tissue Doppler, dargestellt.

G. Tulzer, J. C. Huhta

22. Dopplerechokardiographie bei fetalen Arrhythmien

Neben der M-Mode-Echokardiographie sind Dopplerechokardiographie und farbkodierte M-Mode-Dopplerechokardiographie aufgrund ihrer hohen zeitlichen Auflösung die wichtigsten Techniken zur Diagnostik und Differenzialdiagnostik fetaler Arrhythmien. In diesem Kapitel werden die fetalen Arrhythmien differenziert dargestellt. Die Besonderheiten dopplerechokardiographischer Befunde werden im Zusammenhang mit der Diagnostik von Extrasystolie, Bradyarrhythmien (Sinusbradykardie, AV-Blockierung) und Tachyarrhythmien (Sinustachykardie, ventrikuläre Tachykardie, Vorhofflattern, supraventrikuläre Tachykardie als „Conduction-System-Tachycardia“) erläutert.

U. Gembruch

23. Farbdopplersonographie bei fetalen Herzfehlern

Dieses Kapitel erläutert die Farbdopplersonographie bei fetalen Herzfehlern. Dazu werden zuerst die technischen Voraussetzungen dargestellt: der Spektral- und der Farbdoppler sowie ihre optimale Einstellung. Danach wird gezeigt, wie sich das normale fetale Herz im Doppler zeigt. Daran schließt sich die Darstellung der häufigsten fetalen Herzfehler an. Dies sind Ventrikelseptumdefekt (VSD), atrioventrikulärer Septumdefekt (AVSD), hypoplastisches Linksherzsyndrom (HLHS), kritische Aortenstenose, hypoplastischer rechter Ventrikel, Ebstein-Anomalie, Aorten- (AS) und Pulmonalstenose (PS), Fallot-Tetralogie, Double-Outlet-Right-Ventricle (DORV), Truncus arteriosus communis, komplette Transposition der großen Gefäße (d-TGA), Obstruktion des Aortenbogens, rechter und doppelter Aortenbogen sowie Anomalien des Körper- und Lungenvenenrückflusses. Das Kapitel schließt mit der Erläuterung der fetale Dopplerechokardiographie zwischen der 11. und 14. SSW.

R. Chaoui

Dopplersonographie in der Gynäkologie

Frontmatter

24. Blutversorgung, Physiologie und Neoangiogenese des inneren Genitales

Dieses Kapitel erläutert die Blutversorgung, Physiologie und Neoangiogenese des inneren weiblichen Genitales. Zuerst wird die Blutversorgung von Uterus und Adnexen (Tuben und Ovarien) dargestellt. Danach folgt eine kurze Erläuterung des physiologischen Zyklus des inneren weiblichen Genitales. Abschließend wird die Neoangiogenese mit ihren verschiedenen Formen, die Pathophysiologie und die Auswirkungen der Angiogenese auf Gefäßmorphologie und Funktionen behandelt. Das Kapitel schließt mit einer kurzen Darstellung der aktuellen therapeutischen Ansatzpunkte.

R. Gruber

25. Untersuchungsgang, Normalbefunde und Fehlerquellen in der gynäkologischen Dopplersonographie

Dieses Kapitel beleuchtet den Untersuchungsgang, Normalbefunde und Fehlerquellen in der gynäkologischen Dopplersonographie. Dazu werden zuerst die Grundlagen des Generierens reproduzierbarer dopplersonographischer Signale sowie mögliche Fehlerquellen in der Beurteilung der Untersuchung aufgezeigt. Danach wird die Untersuchung der Uterusdurchblutung (Arterie uterina) mit der Modalität des Color-Flow-Mapping erläutert. Daran schließt sich die Diagnostik der ovariellen Durchblutung (Arteria ovarica und Corpus luteum). Mit dem Color-Flow-Mapping des Ovars können zyklische Veränderungen des Blutflusses dargestellt werden. Abschließend werden dopplersonographische Befunde in der Frühschwangerschaft, insbesondere bei Schwangerschaftspathologien, und in der Postmenopause erläutert.

G. Bogner

26. Diagnostischer Einsatz bei Adnextumoren

In diesem Kapitel wird der diagnostische Einsatz der Dopplersonographie bei Adnextumoren erläutert. Dazu werden zuerst die Grundlagen der Pathophysiologie, die Eigenschaften von Ovarialtumoren und mögliche Fehlerquellen beleuchtet. Daran schließt sich die Auswertung dopplersonographisch erhobener Daten im Zusammenhang mit Farbdoppler, Abhängigkeit von der Sonomorphologie sowie bezüglich der klinischen Anwendung und Analyse des Malignitätsrisikos an. Anhand von 3 Fallbeispielen wird der Einsatz praktisch dargestellt. Abschließend werden als weitere Adnexerkrankungen entzündliche Prozesse und die Ovaialtorsion erläutert.

G. Bogner

27. Diagnostischer Einsatz bei anderen gynäkologischen Erkrankungen

In diesem Kapitel wird der diagnostische Einsatz der Dopplersonographie bei bestimmten gynäkologischen Erkrankungen dargestellt. Zuerst werden Pathologien in der Schwangerschaft im I. Trimenon erläutert, dazu gehören die Extrauteringravidität, der Abortus, Trophoblasttumoren und die Gestational Trophoblastic Neoplasia. Danach werden Einsatzmöglichkeiten der transvaginalen Farbdopplersonographie bei Pathologien des Uterus beschrieben. Diese werden bei gutartigen Endometriumsveränderungen (Endometriumspolypen und Endometriumshyperplasie), bei Leiomyom und Adenomyom sowie bei Malignomen des Uterus dargestellt, zu denen das Endometriumkarzinom, das Leiomyosarkom und das Zervixkarzinom gehören.

G. Bogner, R. Gruber

Dopplersonographie in der Reproduktionsmedizin

Frontmatter

28. Dopplersonographie in der Reproduktionsmedizin

Diese Kapitel erläutert die Dopplersonographie in der Reproduktionsmedizin. Zur Abklärung der Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches stellt die Dopplersonographie eine wichtige Komponente in der Diagnostik dar. Mit ihrer Hilfe können Tubenfaktor sowie die ovarielle und uterine Perfusion untersucht werden. Die Dopplersonographie dient darüber hinaus zur Optimierung der assistierten Reproduktion.

D. Grab

Dopplersonographie in der Mammadiagnostik

Frontmatter

29. Dopplersonographie in der Mammadiagnostik

Dieses Kapitel beschreibt die farbcodierte Dopplersonographie in der Mammadiagnostik, die ein relativ weites Feld potenzieller Anwendungen bei der Dignitätsbeurteilung und erweiterten Diagnostik von Mammatumoren bietet. Doppersonographische Beurteilungskriterien sind dabei die qualitative und quantitative Bewertung von Gefäßdichte und Gefäßmorphologie sowie die Analyse von Flussprofilen bezüglich der Gefäßwiderstände und Strömungsgeschwindigkeiten. Neben den pathophysiologischen Hintergründen werden die apparativen Voraussetzungen, Messtechniken, diagnostische Kriterien und der Einsatz von Kontrastmittel erläutert. Besondere Bedeutung besitzt die sonographische und dopplersonographische Dignitätsbeurteilung.

M. Braun, M. Schelling

Backmatter

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

In b.Flat Gynäkologie & Geburtshilfe 360° enthaltene Bücher

Weitere Informationen

Neu im Fachgebiet Gynäkologie und Geburtshilfe

 

 

 
 

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet

2014 | Buch

Perikonzeptionelle Frauenheilkunde

Fertilitätserhalt, Prävention und Management von Schwangerschaftsrisiken

Ein Praxisbuch für alle, die in der Beratung und Betreuung von Schwangeren und Paaren mit Kinderwunsch tätig sind. Die Herausgeber und Autoren haben alle wichtigen Informationen zusammengetragen, um Frauen sicher zu beraten, zu betreuen und kompetent Verantwortung zu übernehmen.

Herausgeber:
Christian Gnoth, Peter Mallmann

2014 | Buch

Praxisbuch Gynäkologische Onkologie

Das Nachschlagewerk für alle Ärzte in Klinik und Praxis, die Patientinnen mit bösartigen Tumoren des Genitales und der Mamma behandeln. Dieses Buch gibt in kompakter Weise einfach umsetzbare Handlungsanweisungen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen und Hilfestellungen für die optimale Versorgung der Patientinnen.

Herausgeber:
Edgar Petru, Walter Jonat, Daniel Fink, Ossi R. Köchli

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Gynäkologie und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise