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17.11.2016 | Leitthema | Ausgabe 4/2016

Trauma und Berufskrankheit 4/2016

Dorsale Stabilisierungstechniken bei subaxialen Verletzungen der Halswirbelsäule

Indikationen und Vorgehen

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Dr. K. Wendl, M. Kreinest, P. A. Grützner, A. Hogan, S. Matschke
Zusammenfassung
Die Diskussion über die optimale Versorgung von subaxialen Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS) wird kontrovers geführt, ein evidenzbasierter Goldstandard existiert nicht. Das gilt sowohl für die optimale initiale Strategie, insbesondere bei der Versorgung luxierter Verletzungen der HWS, aber auch für die sekundäre Stabilisierung. Moderne Schrauben-Stab-Systeme ermöglichen eine sichere und komplikationsarme dorsale Stabilisierungsoption speziell bei hoch instabilen Verletzungskonstellationen, sei es durch Schraubenplatzierung in der Massa lateralis oder in den Pedikeln. Dorsale Stabilisierungstechniken bieten dabei biomechanisch Vorteile gegenüber einer ventralen Stabilisierung und sind allein oder in Kombination mit ventraler Fusion eine wichtige Therapieoption in der Versorgung subaxialer Verletzungen der HWS.

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