Zum Inhalt

Dual und natürlich wirksam bei Infektionen der Harnwege

  • 13.11.2015
  • Industrieforum
Erschienen in:

Auszug

_ Zystitiden sind nach den Worten von Prof. Florian Thalhammer, klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin, Medizinische Universität Wien, „die häufigsten ambulant erworbenen Infektionen überhaupt“. Bundesweit leidet jede zweite Frau mindestens einmal im Leben darunter, bei den meisten kommt es zu Rezidiven. In etwa 80 % der Fälle sind uropathogene Escherichia coli (UPEC) die Ursache. Entsprechend sind Harnwegsinfekte Thalhammer zufolge auch die Hauptindikationen für Antibiotika und die Hauptursachen für die Resistenzentwicklung dagegen: „Damit ist eine Zystitis heute zur medizinischen Herausforderung geworden.“ …
Titel
Dual und natürlich wirksam bei Infektionen der Harnwege
Verfasst von
Birgit Frohn
Publikationsdatum
13.11.2015
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Uro-News / Ausgabe 11/2015
Print ISSN: 1432-9026
Elektronische ISSN: 2196-5676
DOI
https://doi.org/10.1007/s84392-015-0843-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Urologie

Priapismus: hohes Risiko für erektile Dysfunktion

Eine retrospektive Analyse von 186 Priapismusfällen an einer US-amerikanischen Klinik zeigt: Die Mehrheit der Betroffenen entwickelt im weiteren Verlauf eine erektile Dysfunktion. Das Risiko steigt dabei deutlich mit der Dauer der Priapismusepisode.

Therapie von Oligometastasen verbessert Prognose bei Prostata-Ca.

Die operative Entfernung oder Bestrahlung von Oligometastasen eines Prostatakarzinoms verlängert das progressionsfreie Überleben deutlich, der Effekt auf das Gesamtüberleben bleibt jedoch unklar.

Wie häufig sind radiologische Progressionen ohne PSA-Wert-Anstieg?

Radiologische Progressionen ohne vorherige PSA-Wert-Erhöhungen sind mit 10% recht häufig. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer explorativen Reanalyse von Daten aus der australisch-neuseeländischen ENZAMET-Studie.   

So häufig wird der Krebs erst nach dem Tod erkannt

In einer Autopsiestudie aus Japan fand sich in einem substanziellen Anteil der Fälle eine zu Lebzeiten nicht diagnostizierte Krebserkrankung, häufig ein wenig aggressives Prostata- oder Schilddrüsenkarzinom. Einige wenige Tumoren hatten allerdings unbemerkt gestreut.

Update Urologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Mann mit Schmerzen im Genitalbereich/© ljubaphoto / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) einer solitären ossären Metastase in dem Brustwirbelkörper/© Springer Medizin Verlag GmbH, Arzt klärt urologischen Patient auf/© RFBSIP / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Adenokarzinom der Prostata/© Saiful52 / stock.adobe.com