Bildgebende Diagnostik des Dünndarms
- 06.02.2026
- Dünndarm in der Radiologie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 06.02.2027
- Anzahl Versuche
- 2
- Dies ist Ihre Lerneinheit
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Schnittbildverfahren spielen eine zentrale Rolle bei der Untersuchung des Jejunums und des Ileums, da diese Abschnitte im Gegensatz zu Magen, Duodenum und Kolon endoskopisch weniger leicht zugänglich sind. Die radiologische Diagnostik des Dünndarms stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar, da viele Dünndarmerkrankungen ähnliche Bildmuster aufweisen und sich daher nicht immer einfach voneinander unterscheiden lassen. Technische Fortschritte in der Bildgebung ermöglichen eine noch präzisere Charakterisierung der Darmwand und schaffen damit die Grundlage für eine zunehmend personalisierte Medizin. Ein bildmusterbasierter diagnostischer Ansatz hilft dabei, die Zahl möglicher Diagnosen einzugrenzen und die radiologische Beurteilung zu präzisieren. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, aktuelle diagnostische Verfahren, neueste Entwicklungen und charakteristische radiologische Zeichen von Dünndarmerkrankungen darzustellen.
Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit …
- haben Sie einen Überblick über moderne bildgebende Verfahren wie den intestinalen Ultraschall, die CT(Computertomographie)- und MR(Magnetresonanz)-Enterographie zur Diagnose und Beurteilung von Dünndarmerkrankungen.
- kennen Sie die Grundlagen zur technischen Durchführung sowie standardisierte Untersuchungsprotokolle verschiedener Schnittbildverfahren des Dünndarmes und können diese indikationsgerecht einsetzen.
- können Sie einen strukturierten Ansatz anwenden, der das morphologische Erscheinungsbild der Darmwandverdickung, deren Ausmaß sowie die Symmetrie und die Länge des betroffenen Darmabschnitts umfasst, um mögliche Differenzialdiagnosen einzugrenzen.
- haben Sie Kenntnis, wie Dünndarmwandveränderungen in der Schnittbilddiagnostik anhand pathologischer Muster und charakteristischer Bildgebungsmerkmale zuverlässig identifiziert werden können.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.