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09.01.2019 | Dyspnoe | Leitthema | Ausgabe 1/2019

Der Pneumologe 1/2019

Dysfunktionelle respiratorische Symptome

Fokus auf neue und bekannte Störungen

Zeitschrift:
Der Pneumologe > Ausgabe 1/2019
Autoren:
Dr. A. Schlegtendal, Dr. C. Koerner-Rettberg
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Rose, Stuttgart

Zusammenfassung

Hintergrund

Dysfunktionelle respiratorische Symptome (DRS) beinhalten eine Gruppe respiratorischer Phänomene, die altersübergreifend mit einem Prävalenzgipfel im Jugend- und jungen Erwachsenenalter auftreten. Ihre Symptome zeigen eine signifikante Überschneidung mit denen häufiger somatischer Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale, was die Diagnosestellung erschwert. Eine große Hürde für das Erkennen funktioneller Atemstörungen stellt das ausbaufähige Bewusstsein für diese Entitäten bei Ärzten und anderen Berufsgruppen dar, die DRS nicht gleichermaßen in ihrem differenzialdiagnostischen Portfolio haben wie die einschlägigen somatischen Diagnosen. Zudem sind nicht alle DRS-Phänomene gleichermaßen bekannt.

Zielsetzung

Dieser Übersichtsartikel möchte den Fokus auf die Gruppe funktioneller Atemstörungen richten. Es werden die verschiedenen DRS-Phänomene vorgestellt, Hintergrundwissen zu Pathophysiologie und Prävalenz wird vermittelt und diagnostisches Rüstzeug an die Hand gegeben. Dadurch sollen DRS häufiger erkannt werden, was eine zielgerichtete Behandlung ermöglicht und hilft, wirkungslose medikamentöse Therapien zu vermeiden.

Schlussfolgerung

DRS sind trotz hoher Prävalenz relativ unbekannt und daher unterdiagnostiziert. Das Schaffen eines Bewusstseins für die Existenz dieser Störungsbilder ist der wichtigste Schritt für eine korrekte Diagnosestellung. Bleibt diese aus, kommt es häufig zu unnötigen medikamentösen Therapien, sekundären psychischen Belastungen und negativen Auswirkungen auf den Alltag (z. B. Schulfehlzeiten und Vermeidungsverhalten bei Sport). Da effektive Therapieansätze bei DRS vorhanden sind, ist dieses Thema von großer Bedeutung. Viele Fragen zu Risikofaktoren, Langzeitverlauf und therapeutischen Optionen sind jedoch noch offen und Inhalt aktueller Untersuchungen.

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