Therapie der Dystonie
- 07.01.2026
- Dystonische Störungen
- Arzneimitteltherapie
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. J. Müller
- Erschienen in
- DGNeurologie | Ausgabe 1/2026
Auszug
Der Begriff Dystonie bezeichnet eine Bewegungsstörung, die durch unwillkürliche, intermittierende oder anhaltende Muskelkontraktionen verschiedener Körperregionen gekennzeichnet ist. Diese führen zu abnormen, oftmals repetitiven und drehenden Bewegungen und Fehlhaltungen, die teilweise schmerzhaft sind. Das Bewegungsmuster der Dystonie kann tonisch, irregulär phasisch oder rhythmisch oszillierend sein. Entscheidend für die Therapie ist die korrekte klinisch-phänomenologische und ätiologische Einordnung der Erkrankung. Folgende Kriterien sind zu berücksichtigen: 1) Alter bei Krankheitsbeginn, 2) topische Verteilung (fokal/segmental/generalisiert/Hemidystonie), 3) zeitlicher Verlauf (gleichbleibend oder progredient), 4) Präsentation (konstant vorhanden/im Tagesverlauf fluktuierend/aufgabenspezifisch/paroxysmal) sowie 5) Assoziation mit weiteren neurologischen Symptomen und/oder neurodegenerativen Erkrankungen [1]. …
Anzeige
- Titel
- Therapie der Dystonie
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. J. Müller
- Publikationsdatum
- 07.01.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Dystonische Störungen
Botulinumtoxin
Torticollis spasticus
Tiefe Hirnstimulation
Tiefe Hirnstimulation
Benigner essentieller Blepharospasmus
Morbus Wilson
Morbus Wilson
Neurologie - Erschienen in
-
DGNeurologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2524-3446
Elektronische ISSN: 2524-3454 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s42451-025-00837-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.