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Die Kardiologie

Zeitgemäße Echokardiographie von Atrioventrikularklappenvitien – Vergleich Mitralis versus Trikuspidalis

Zielrichtung interventionelle Therapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Kathetergestützte Therapien an den atrioventrikulären (AV) Klappen haben in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die transthorakale Untersuchung (TTE) bildet den diagnostischen Grundpfeiler in der Beurteilung von Mitral- und Trikuspidalklappenvitien. Funktionelle Insuffizienzen überwiegen dabei in der älteren Bevölkerung und stellen in der Bildgebung besondere Herausforderungen dar. Während die Mitralklappe in der Regel gut zugänglich ist, ist die Beurteilung der Trikuspidalklappe aufgrund anatomischer Gegebenheiten, eingeschränkter Standardisierung und hoher interindividueller Variabilität limitiert. Auch bei Klappenprothesen sind Schallartefakte und komplexe Flussverhältnisse diagnostisch herausfordernd. Eine exakte Quantifizierung erfordert eine multiparametrische Herangehensweise und häufig den Einsatz ergänzender Bildgebungsverfahren wie transösophagealer Echokardiographie (TEE), Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT). Dieser Beitrag verschafft einen Überblick über die Grenzen der echokardiographischen Diagnostik bei AV-Klappenvitien und beleuchtet die Unterschiede zwischen der Mitral- und Trikuspidalklappe in der klinischen Praxis.
Titel
Zeitgemäße Echokardiographie von Atrioventrikularklappenvitien – Vergleich Mitralis versus Trikuspidalis
Zielrichtung interventionelle Therapie
Verfasst von
Dr. med. Felix Rudolph
Maria Ivannikova
Mohammad Kassar
Volker Rudolph
Muhammed Gerçek
Publikationsdatum
18.09.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Kardiologie / Ausgabe 6/2025
Print ISSN: 2731-7129
Elektronische ISSN: 2731-7137
DOI
https://doi.org/10.1007/s12181-025-00770-8
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