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Effekte eines „functional training“ auf den FMS-Score

  • 11.05.2017
  • Originalbeitrag
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

„Functional training“ erfreut sich großer Beliebtheit – was steckt hinter dem Hype um diese neuartige Trainingsmethode?

Fragestellung

Wie wirkt sich ein individuell konzipiertes, funktionelles Trainingsprogramm im Vergleich zu einem standardisierten, gerätegestützten Zirkelkrafttraining auf den FMS-Score aus?

Methode

Quasiexperimentelle Interventionsstudie im Feld. Analyseinstrument bildet der „functional movement screen“ (FMS), der die Haltung, Statik, Bewegungsamplitude sowie die Stabilität des Sportlers in Zeitlupe untersucht.

Ergebnisse

Mittels einer Varianzanalyse mit Messwiederholung konnte für beide Trainingsgruppen (funktionelles & gerätegestütztes Training) ein Haupteffekt „Training“ festgestellt werden. Darüber hinaus zeigte sich ein Interaktionseffekt „Training*Gruppe“: Die funktionell trainierende Gruppe erzielte einen größeren Trainingseffekt als die Probanden, die ein gerätegestütztes Krafttraining durchgeführten. Des Weiteren konnte festgestellt werden, dass das Geschlecht keinen Einfluss auf das Testergebnis hatte. Bezüglich der Zufriedenheit mit der durchgeführten Studie wurde ein signifikanter Einfluss festgestellt. Wenn auch einen geringen und nicht-signifikanten Einfluss hatten die tatsächlich absolvierten Trainingseinheiten auf das Ergebnis der Studie.
Titel
Effekte eines „functional training“ auf den FMS-Score
Verfasst von
Judith Schagemann, B.A. Bewegung & Ernährung
Prof. Dr. Stefan König
Publikationsdatum
11.05.2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 3/2017
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-017-0588-z
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