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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 5/2009

Der Pathologe 5/2009

EGFR-Mutationsanalyse beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom

Erfahrungen aus der Routinediagnostik

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 5/2009
Autoren:
C. Tapia, S. Savic, M. Bihl, A. Rufle, I. Zlobec, L. Terracciano, Prof. Dr. L. Bubendorf

Zusammenfassung

Hintergrund

Einige Patienten mit einem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) sprechen hervorragend auf Tyrosinkinase-Hemmer (TKI) an. Eine somatische Mutation im epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) gilt dabei als wichtiger prädikativer Faktor.

Patienten und Methode

Wir untersuchten 307 NCSLC auf EGFR-Mutationen (Exone 18–21) und überprüften deren Assoziation mit klinisch-pathologischen Parametern.

Ergebnisse

Unter 178 histologischen und 129 zytologischen Tumorproben fanden sich 25 (8,1%) relevante EGFR-Mutationen. Am häufigsten waren Deletionen in Exon 19 (50%), gefolgt von der Punktmutation L858R in Exon 21 (12,5%). EGFR-Mutationen waren bei Frauen im Vergleich zu Männern (16,8% vs. 2,7%; p<0,001) und in Adenokarzinomen im Vergleich zu den übrigen Karzinomen (11,4% vs. 3,8%; p=0,017) gehäuft. Mutierte NSCLC waren zu 96% TTF-1-positiv.

Schlussfolgerung

Therapierelevante EGFR-Mutationen kommen in <10% der mitteleuropäischen NSCLC-Patienten vor und sind gehäuft bei Frauen und TTF-1-positiven Adenokarzinomen. Histologische und zytologische Proben aus der Routinediagnostik sind in gleichem Maße für eine Mutationsanalyse geeignet.

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