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Forum der Psychoanalyse
Erschienen in: Forum der Psychoanalyse 4/2012

01.12.2012 | Kommentare

Eine „unmögliche“ Geschichte?

Ein kurzer Kommentar zu Dagmar Kötscher: „Verdeckte Spuren deutscher Geschichte – verdeckende Psychoanalyse“

verfasst von: Prof. Dr. med. Michael Ermann

Erschienen in: Forum der Psychoanalyse | Ausgabe 4/2012

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Auszug

Unser Forschungsprojekt „Kindheit im Zweiten Weltkrieg und in der NS-Zeit“ ist von dem Anliegen getragen, die über Jahrzehnte vergessenen Traumatisierungen einer Generation von Kindern durch einen Krieg ins Bewusstsein zu rücken, der von Deutschen unter Führung der Nationalsozialisten angestiftet worden war, und ihren Blick auf die eigene Geschichte zu schärfen. Es ist nicht sein Anliegen, zum „Aufdecken deutscher Vergangenheit“ (Kötscher) beizutragen, wohl aber zu einem differenzierteren Blick auf diese Vergangenheit. …
Fußnoten
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Vgl. z. B.: Ermann M, Pflichthofer D, Kamm H (2009) Children of Nazi Germany 60 years on. Int Forum Psychoanal 18:225–236. – Ermann M (2009) Stumme Zeugen. Über die (Un-)Fähigkeit, die Kriegskindheit zu betrauern. In: Wellendorf F, Wesle T (Hrsg) Über die (Un-)Möglichkeit zu trauern. Klett-Cotta, Stuttgart, S 263–275. – Ermann M (2007) Reminding. Int Forum Psychoanal 16:53–54. – Ermann M (2004) Wir Kriegskinder. Forum Psychoanal 20:226–223.
 
Metadaten
Titel
Eine „unmögliche“ Geschichte?
Ein kurzer Kommentar zu Dagmar Kötscher: „Verdeckte Spuren deutscher Geschichte – verdeckende Psychoanalyse“
verfasst von
Prof. Dr. med. Michael Ermann
Publikationsdatum
01.12.2012
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Forum der Psychoanalyse / Ausgabe 4/2012
Print ISSN: 0178-7667
Elektronische ISSN: 1437-0751
DOI
https://doi.org/10.1007/s00451-012-0125-9

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