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26.10.2016 | Übersichten | Ausgabe 5/2017

Der Ophthalmologe 5/2017

Einfluss des Donoralters auf das Transplantatüberleben

Ist der demografische Wandel auch von Bedeutung für die Augenhornhautgewebespende?

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. N. Hofmann, M. Derks, M. Börgel, K. Engelmann

Zusammenfassung

Der Erfolg der Hornhauttransplantation hängt in hohem Maße von der Qualität des eingesetzten Transplantats ab. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle wie ein einwandfreies Stroma ohne optisch relevante, zentral liegende Trübungen oder Veränderungen (z. B. Narben) oder eine anhaftende Descemet-Membran. Als einer der wichtigsten Parameter gilt die Güte der Endothelzellschicht mit einer ausreichend großen Endothelzellzahl. Eine offene Frage stellt bislang die Auswirkung des Spenderalters auf die Hornhautqualität und damit auf den Erfolg der Transplantation dar. Eine umfassende Durchsicht der zur Verfügung stehenden Literatur ergab, dass eine hohe Dichte wissenschaftlich fundierter Daten zum Einfluss des Donoralters vorliegt, um eine Beantwortung dieser Frage vorzunehmen. In einer Vielzahl von Studien wurde keine signifikante Abhängigkeit der Transplantatqualität vom Alter des Spenders nachgewiesen. Die Untersuchungen belegen dagegen wiederum, dass das Transplantatüberleben in erster Linie vom Zustand der Endothelzellschicht abhängt und ein postoperativer Endothelzellverlust als eine der Hauptursachen für ein Transplantatversagen betrachtet werden muss. Das aufwendige Qualitätssicherungsverfahren bei der Gewebezubereitung und der Hornhautprozessierung in der Hornhautbank sorgt in Deutschland (Europa) dafür, dass nur Hornhäute mit geprüft hoher Güte unabhängig vom Alter des Spenders zur Transplantation abgegeben werden. Auf die Verwendung von Transplantaten älterer Spender sollte daher auch vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung nicht verzichtet werden.

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