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01.07.2014 | Leitthema | Ausgabe 7/2014

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 7/2014

Einflussfaktoren auf Verbreitung und Dauer des Stillens in Deutschland

Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1)

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 7/2014
Autoren:
Dr. E. von der Lippe, A.-K. Brettschneider, J. Gutsche, C. Poethko-Müller, KiGGS Study Group
Wichtige Hinweise
Die KiGGS Study Group: Die Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring im Robert Koch-Institut.

Zusammenfassung

Stillen ist die natürliche Art und Weise, einen Säugling in den ersten Monaten zu ernähren, und bietet gesundheitliche Vorteile sowohl für die Säuglinge als auch ihre Mütter. Das Stillverhalten wird sowohl durch soziodemografische als auch durch Gesundheitsdeterminanten bestimmt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die aktuelle Lage zur Prävalenz des Stillens und der Stilldauer in Deutschland zu beschreiben sowie potenzielle Determinanten, die einen Einfluss auf das Stillverhalten haben, zu identifizieren. Zudem wird ein Vergleich mit den Daten der KiGGS-Basiserhebung (2003–2006; Geburtsjahrgänge 1996–2002) durchgeführt, um zeitliche Trends der Prävalenz des Stillens und der Stilldauer in Deutschland zu erkennen. Aus KiGGS Welle 1 (2009–2012) liegen Angaben zum mütterlichen Stillverhalten von 4410 Teilnehmenden im Alter von 0 bis 6 Jahren (Geburtsjahrgänge 2002–2012) vor. Insgesamt wurden 82 % (95 %-Konfidenzintervall 79,8–84,2) der Kinder jemals gestillt, die durchschnittliche Stilldauer lag bei 7,5 (7,2–7,8) Monaten. Die Prävalenz des Stillens ist in Deutschland in den letzten Jahren leicht gestiegen. Die Stillquote nach der Geburt war im Vergleich zu 0- bis 6-Jährigen (Geburtsjahrgänge 1996–2002) der KiGGS-Basiserhebung um 4 Prozentpunkte höher. Die mittlere Stilldauer blieb unverändert. Das Stillverhalten war hauptsächlich mit dem Alter der Mutter bei Geburt, dem Bildungsstatus der Mutter, Rauchen während der Schwangerschaft, der Geburtsreife des Kindes und Mehrlingsgeburten assoziiert. Trotz der allgemein steigenden Tendenz der Stillquote wird ein erhöhter Bedarf für stillfördernde und unterstützende Maßnahmen nach wie vor bei bildungsschwachen und jungen Müttern sowie bei in der Schwangerschaft rauchenden Frauen und Frauen mit Mehrlings- und Frühgeburten gesehen.

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