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1. Einführung in die Osteoradiologie

  • 2016
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Skelett dient als Stützorgan, Mineralreservoir und Ort der Blutbildung. Der erwachsene Mensch hat etwa 206 Knochen mit einem Anteil von 15 % am Gesamtkörpergewicht. Der Knochen besteht zu etwa 40–45 % aus Mineralien, 10–15 % aus zellulären Knochenmarkbestandteilen und Wasser sowie 40–45 % aus organischem Material. Letzteres setzt sich zu etwa 90 % aus Kollagen vom Typ I und zu 10 % aus nichtkollagenen Proteinen zusammen. Das Knochenwachstum geschieht über eine enchondrale und intramembranöse Ossifikation. Die zellulären Grundelemente des Knochens sind die Osteoblasten, Osteoklasten und der Osteozyt. Der Knochen unterliegt einem permanenten Umbau (»remodeling«). Das Arsenal der Knochenbildgebung besteht aus Projektionsradiografie, CT, MRT, Szintigrafie inkl. SPECT, PET, PET-CT, Ultraschall und CT-gesteuerter Biopsie. Entscheidend für den Erfolg der radiologischen Diagnostik ist die systematische Bildinterpretation mit korrekter Zuordnung des pathologisch-anatomischen Hintergrunds und zu einer der sieben Grundentitäten der Knochenveränderungen.
Titel
Einführung in die Osteoradiologie
Verfasst von
J. Freyschmidt
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-48137-0_1
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