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19.05.2017 | Industrieforum | Ausgabe 5/2017

Im Focus Onkologie 5/2017

Einsatz von Selen zur Ergänzung der Tumortherapie

Zeitschrift:
Im Focus Onkologie > Ausgabe 5/2017
Autor:
Martin Bischoff
_ Der Einsatz von Selen als Natriumselenit in der supportiven Tumortherapie ist noch neu. Die bisherigen Daten lassen aber auf eine Substanz mit hohem Potenzial schließen. Das essentielle Spurenelement erfülle über Selenoproteine wichtige Aufgaben unter anderem bei DNA-Reparaturvorgängen, erläuterte Peter Holzhauer, Oberaudorf. Auch verschiedene immunologische Abläufe wie die Aktivierung des T-Zell-Rezeptors hängen von der Verfügbarkeit von Selen ab. Deutschland ist mit durchschnittlich 80 μg/l ein Selenmangelgebiet. Eine ausreichende und optimale Aktivität der Selenoproteine, sei, so Holzhauer, ab etwa 100 μg/l gewährleistet. Als ergänzende Maßnahme in der Tumortherapie eignet sich Selen allein in der Form als anorganisches Natriumselenit. Dieses wird zügig in die Selenoproteine eingebaut, ist entsprechend rasch bioverfügbar und wird auch rasch wieder ausgeschieden. Die Evidenzlage zur klinischen Wirksamkeit ist bisher noch sehr spärlich. ...

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