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Erschienen in:

01.07.2013 | Originalien

Einschränkungen der Willensfreiheit bei somatoformen Störungen

Aktuelle neurobiologische Befunde

verfasst von: Julia Schreitter von Schwarzenfeld, Prof. Dr. med. Dr. phil. Wolfgang Tress

Erschienen in: Die Psychotherapie | Ausgabe 4/2013

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Zusammenfassung

Ätiopathogenetische Modelle somatoformer Störungen und auch philosophische Konzeptionen der Willensfreiheit sind durch einen Rekurs auf Theorien der Affektverarbeitung gekennzeichnet: Eine affektive Dysregulation kann psychosomatische Beschwerden begünstigen und zu gravierenden Problemen in Entscheidungsprozessen führen. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die Frage, inwiefern die Freiheit des Willens somatoform-erkrankter Menschen beeinträchtigt sein könnte. Indem einschlägige Modelle aus der aktuellen neurowissenschaftlichen, psychosomatischen und philosophischen Literatur zusammengetragen, analysiert und konstruktiv in neue Kontexte gesetzt werden, wird auf der Basis eines zu erarbeitenden Affektbegriffs das psychodynamische Konstrukt der Alexithymie als ätiologischer Faktor in der Pathogenese somatoformer Störungen beschrieben. Des Weiteren wird der Versuch einer konzeptionellen Integration affekt-theoretisch relevanter Faktoren in ein Modell der Willensfreiheit unternommen. Die Synthese der diskutierten Befunde und Überlegungen – die mehrdimensionale Einschränkung der Fähigkeit zur freien, selbstbestimmten Willensbildung durch somatoforme Störungen – wird kritisch reflektiert; eine pauschale Bewertung verbietet sich.
Literatur
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Metadaten
Titel
Einschränkungen der Willensfreiheit bei somatoformen Störungen
Aktuelle neurobiologische Befunde
verfasst von
Julia Schreitter von Schwarzenfeld
Prof. Dr. med. Dr. phil. Wolfgang Tress
Publikationsdatum
01.07.2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Die Psychotherapie / Ausgabe 4/2013
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00278-013-0975-7

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